Der Meister macht den Auftakt. Die neue Saison in der Easycredit BBL startet am Freitag (20 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) mit dem Spiel Bayern gegen Jena.

SPORT BILD beantwortet die wichtigsten Fragen zur neuen Saison im Land des Welt- und Europameisters.

Wer ist neu in der Liga?

Als Aufsteiger sind Science City Jena und die VET-Concept Gladiators Trier neu in der BBL. Sie erreichen den von der BBL vorgeschriebenen Mindest-Etat von vier Millionen Euro. Einziger Absteiger ist die BG Göttingen. Somit spielen in der BBL wieder 18 statt wie im Vorjahr 17 Teams. Damals hatte Aufsteiger Karlsruhe wegen des zu geringen Etats keine Lizenz für die BBL erhalten.

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Wer sind die Favoriten?

Trotz des Umbruchs ist Titelverteidiger Bayern München mit dem höchsten Liga-Etat von 30 Millionen Euro wieder der Topfavorit. Die größten Herausforderer sind Vize-Meister Ratiopharm Ulm, der allerdings die Leistungsträger Karim Jallow (28), Noa Essengue (18) und Ben Saraf (19) verlor, und Ex-Serienmeister Alba Berlin. Nach der enttäuschenden vergangenen Saison mit dem klaren Viertelfinal-­Aus gegen Ulm vollzog Berlin einen Komplett-Umbruch und trennte sich von 14 Spielern.

Basketball: Die wichtigsten Fragen zur neuen BBL-Saison

Wer sind die neuen Stars?

Mit Wenyen Gabriel (28) und Xavier Rathan-Mayes (31) holte Bayern zwei Ex-NBA-Spieler. Ein Top-Transfer ist auch Spielmacher Rokas Jokubaitis (24), allerdings fällt der litauische Nationalspieler nach seinem bei der EM zugezogenen Kreuzbandriss ein halbes Jahr aus. Aus Paris holten die Bayern Leon Kratzer (28) zurück in die BBL. Damit haben sie fünf deutsche Europameister im Kader.

Alba Berlin setzt auf den U19-Vizeweltmeister Jack Kayil (19) als neuen Aufbauspieler. Als „Big Man“ kam J’Wan Roberts (24) aus der US-College-Liga NCAA, wo er mit der University of Houston im Finale stand.

Ulm hat in bewährter Manier mit Mohamed Diakite (19) und Diego Garavaglia (18) zwei Top-Talente mit NBA-Perspektive geholt.

Zudem sind zwei alte Bekannte zurück in der BBL: Tommy Kuhse (27) in Vechta und Chris Sengfelder (30) in Ulm.

Wie laufen die Play-offs?

Die ersten sechs Teams sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert, die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn spielen die Play-ins im Modus „Best of three“ aus. Neu: Alle drei folgenden „Best of five“-Runden werden wieder im Rhythmus 2-2-1 (Heim-Heim-Auswärts-Auswärts-Heim) gespielt. Dadurch wird der Reisestress für die Teams reduziert.

Auch neu: Die Tabelle in der BBL errechnet sich nicht mehr nach der prozentualen Siegquote, sondern klassisch nach der Punktzahl.

Wo ist die BBL zu sehen?

Alle Spiele sind live und auf Abruf beim Streaming-Anbieter Dyn zu sehen. Darüber hinaus läuft pro Spieltag eine Partie bei Welt TV. Experte ist Rekordnationalspieler Patrick Femerling (50). Bis zu zwölf Spiele sind in den dritten Programmen der ARD zu sehen. Darüber hinaus bietet Dyn das wöchentliche Magazin „Dyn Threepeat“ an.

Der Sport-Streamingdienst, der wie BILD und SPORT BILD mehrheitlich zu Axel Springer gehört, hat zudem eine weitere Neuerung: Bei zehn Vereinen gibt es nun feste Kommentatoren, die auch unter der Woche auf ihren Social-Media-Kanälen über die jeweiligen Vereine berichten. Unter anderem gibt Heiko Schaffartzik bei den Rostock Seawolves Gas, auch Social-Stars wie Paul Gudde (Frankfurt) und Max Wittmann alias „maxxsportz“ (Würzburg) sind dabei.

Zum Start der Liga überrascht Dyn die Fans mit dem „Meister-Angebot“: Bis zum 28. September kann man sich einen Monat mit der Welt- und Europameister-Liga für nur 5 Euro sichern. (Anzeige)

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