Respekt-Aktion von Erling Haaland (25)!

Der Norweger traf beim historischen 11:1-Sieg über die Republik Moldau ganze fünfmal – sehr zum Leidwesen von Moldau-Keeper Cristian Avram (31). Nach Abpfiff enthüllte der Schlussmann: Haaland bat für seine Tor-Show sogar um Entschuldigung.

Avram beim norwegischen Sender „TV 2“: „Ich habe mit Erling gesprochen. Er sagte: ‚Es ist nicht meine Schuld‘ und dass er wegen der Tordifferenz einfach weiter versuchen musste, Tore zu schießen. Ich verstehe ihn. Das gehört zum Spiel dazu. Er wollte weiterkämpfen.“

Haaland hatte nach mehreren seiner Tore den Ball aus dem moldauischen Netz gefischt, um schneller weiterspielen zu können. Mit seinen fünf Treffern steht der ehemalige BVB-Star jetzt bei unglaublichen 48 Toren in 45 Länderspielen für Norwegen.

Erling Haaland (25, l.) bescherte Moldau-Keeper Cristian Avram (31) am Dienstag keinen einfachen Arbeitstag

Foto: CORNELIUS POPPE/AFP

Neben Haaland bekam Avram auch von Torhüter-Kollege Örjan Nyland (35) Zuspruch. Der norwegische Schlussmann sagte nach dem Spiel: „Zum Glück habe ich das selbst noch nicht erlebt. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht sehr angenehm war. Ich fühle mit ihm.“

Durch den historischen Sieg am Dienstag steht Norwegen jetzt mit einer Tordifferenz von 21 und perfekten 15 Punkten aus fünf Spielen vor Italien an der Spitze der WM-Quali-Gruppe I. Für die Skandinavier geht es um die erste WM-Teilnahme seit 1998 – nachvollziehbar also, dass Haaland auf Nummer sicher gehen wollte.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram

Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Cristian Avram, der die Qualität Norwegens schmerzhaft zu spüren bekam, ist sich sicher, dass Haaland & Co. in Kanada, Mexiko und den USA dabei sein werden. „Hör mal, Bruder. So wie sie diese Qualifikation begonnen und diese Mannschaft entwickelt haben, werden sie sich natürlich für die Weltmeisterschaft qualifizieren“, betonte der Schlussmann bei „TV 2“.

Für die Republik Moldau ist dieser Traum bereits geplatzt. Nach fünf Spielen ist noch kein Punkt auf dem Konto der Osteuropäer, die damit auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe stehen.

ttn-36