In SPORT BILD spricht der Bayern-Star über seine Leidenszeit, die Reha. Er verrät: „Ich bin wieder umgezogen: aus der Stadt und meiner eigenen Wohnung zurück zur Familie. Ich brauchte das in doppelter Hinsicht: zur Aufmunterung, aber auch praktisch, da ich mich ja kaum bewegen konnte. Meine Mama hat mir die Geräte für die Reha eingestellt, beispielsweise mein Lymphgerät, mir Dinge gebracht, Essen gekocht. Jemanden neben mir zu haben hat alles einfacher gemacht.“
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Diese Alltagsmomente würden „alles einfacher“ machen, sagt Musiala: „Man kommt nicht ins Grübeln, stellt sich keine weiteren Fragen wegen der Verletzung. Die Zeit geht schneller vorbei. Und an Tagen, an denen ich mich nicht so gut fühle, sind sie für mich da. Wir haben nun eine Woche Familienurlaub gemacht. So etwas geht normal ja nicht während der Saison. Aber ich brauchte das, um meinen Kopf freizubekommen. Und meine Reha konnte ich auch dort machen.“
Bei seiner Reha helfen dem Nationalspieler auch Bücher und Musik. Musiala sagt: „Meine Mama schickt mir immer Buchvorschläge und sogar Instagram-Reels als Motivationshilfe, heute waren es schon allein drei Stück, sie hat dazu geschrieben: ‚Watch it!!!!‘, ‚schau es an‘, mit vier Ausrufezeichen. U. a. war heute ein Video von Schwimmer Michael Phelps dabei. Manchmal komme ich gar nicht dazu, alle anzusehen. Ich habe Bücher von David Goggins (Ex-Navy-SEAL, Extremsportler und Motivationsredner) und Tim Grover, dem Privattrainer von Kobe Bryant, gelesen. Wie die beiden auch mit Verletzungen umgegangen sind. Dazu läuft eigentlich die ganze Zeit Musik, Hip-Hop, auch zum Einschlafen.“

