Aleksandar Mitrovic (30) verlässt nach nur zwei Jahren Saudi-Arabien – und sorgt für den nächsten spektakulären Wechsel im Wüstenfußball. Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, haben sich der serbische Nationalstürmer (aktuell bei 100 Länderspiele) und Al-Hilal auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Ursprünglich war der Vertrag noch bis 2026 datiert, doch Mitrovićs Zeit beim Klub-WM-Teilnehmer endet vorzeitig.
Dabei schien die Ehe perfekt: 52 Millionen Euro Ablöse hatte Al-Hilal 2023 an den FC Fulham überwiesen. Und Mitro lieferte! Insgesamt 68 Tore und 15 Assists in 79 Pflichtspielen – eine beachtliche Quote für den 30-jährigen. Trotzdem war der bullige Angreifer zuletzt nur zweite Wahl. Unter Neu-Trainer Simone Inzaghi (49) rückte er ins zweite Glied durch den Transfer von Darwin Núñez (26). Gerüchte über England-Rückkehr, Italien oder Fenerbahce tauchten auf. Doch sein Mega-Gehalt von 16 Millionen Euro pro Jahr machte einen Wechsel kompliziert.
Nun die Lösung: Mitrovic wechselt ablösefrei zu Al-Rayyan nach Katar. Laut katarischen Medien übernimmt der Traditionsklub sechs Millionen Euro seines Gehalts. Die restlichen zehn Millionen zahlt weiter Al-Hilal – ein Deal, der den Wechsel möglich machte.
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Al-Rayyan gehört zu den erfolgreichsten Vereinen Katars, mit acht Meistertiteln (zuletzt 2016), sechs Pokalsiegen und großen Namen in der Klub-Historie. Stars wie Frank und Ronald de Boer, Mario Basler oder James Rodríguez kickten bereits im rot-schwarzen Trikot. Auch aktuell stehen mit David Garcia (31, ehemals Osasuna), Rodrigo (34, ehemals Leeds, Benfica, Valencia) und Roger Guedes (28, Palmeiras, Corinthians) einige Spieler mit internationaler Vita im Kader.
Für Mitrovic ist es das nächste Kapitel einer bewegten Karriere. Stationen bei Partizan Belgrad, Anderlecht, Newcastle und Fulham prägten seinen Weg, in England avancierte er zum Kultstürmer. Bei Fulham erzielte er 111 Tore in 206 Spielen.
„Mitro’s on fire“ – ob dieser Fangesang nun auch in Doha erklingen wird, bleibt fraglich. Dennoch hofft Al-Rayyan, dass der Serbe mit seiner Torgefahr die Rückkehr an die Spitze einleitet.
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