Trainer Vincent Kompany erklärte nach dem Spiel zufrieden: „Meine Rolle ist, dass die Mannschaft zeigt, wie viel Spielfreude wir haben, wie gut wir vorbereitet sind und wie viel Bock wir haben.“
Der Sieg gegen Leipzig kaschierte, dass es hinter den Kulissen beim FC Bayern alles andere als harmonisch zugeht. Intern gibt es kontroverse Debatten über den dünnen Spielerkader sowie die öffentliche Leih-Ansage von Hoeneß an Sportvorstand Eberl („Ich würde sehr dafür plädieren, den Kader noch aufzufüllen mit einem Leihspieler, der bis zum 30. Juni 2026 unter Vertrag genommen wird“). Die Folge ist ein Vorgang, der den bislang nie fordernden und öffentlich zurückhaltenden Vincent Kompany überrascht.
Warnung an Bayern-Boss!: DAS sollte Eberl nicht nochmal sagen
Nach SPORT BILD-Informationen soll es vor dem Bundesliga-Auftakt einen Geheimbesuch des Trainers bei Hoeneß gegeben haben: Kompany soll sich auf den Weg zum Tegernsee gemacht haben, um mit dem Ehrenpräsidenten persönlich über den ausgedünnten Kader zu sprechen. Ein Beleg für den Kader-Alarm bei den Bayern!
Kompany soll sich demnach auch für einen Transfer starkgemacht haben, den die Sport-Bosse Eberl und Christoph Freund (48) im Hintergrund vorbereitet hatten: Xavi Simons von RB Leipzig.

Xavi Simons (22)
Ein Spieler wie der Holländer, so soll Kompany argumentiert haben, würde perfekt in die Kader-Pläne der Bayern passen. Das Problem: Leipzig will Xavi nur verkaufen, nicht verleihen. Bisher hält der Aufsichtsrat, in dem das Wort von Uli Hoeneß großes Gewicht hat, weiter an seiner Leih-Vorgabe fest.

Ehrenpräsident, Aufsichtsrats-Mitglied und Lautsprecher: Uli Hoeneß (73) meldet sich regelmäßig mit polarisierenden Aussagen in der Öffentlichkeit
Simons steht auch bei Eberl hoch im Kurs. Bereits im vergangenen Sommer hatte sich das Duo Kompany/Eberl um Simons bemüht, ein Video-Call mit dem RB-Profi soll stattgefunden haben. Seine Ideen soll Kompany bei seinem Besuch bei Hoeneß hinterlegt haben.
Auf SPORT BILD-Anfrage wollte Hoeneß den Vorgang nicht kommentieren. Auch Simons lehnte auf Nachfrage ein Statement zu einer Einigung mit den Bayern ab.

