Doppelt bitterer Abend für Marco Friedl!

Erst geht der Werder-Kapitän mit seinem Team 1:4 bei Eintracht Frankfurt unter – und dann sorgt auch noch ein Interview nach Schlusspfiff für Fremdscham.

„Sky“-Patzer in Frankfurt

Field-Reporterin Katharina Kleinfeldt (32), die Freundin von BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45), bekam Friedl nach dem Spiel ans Mikrofon. Doch der Verteidiger trug zu diesem Zeitpunkt nicht mehr das Werder-Trikot, sondern das Shirt seines Ex-Kollegen Michael Zetterer, der inzwischen in Frankfurt spielt.

Kleinfeldt ließ sich davon offenbar irritieren – und sprach Friedl prompt wie einen Eintracht-Spieler an: „Wir wollen natürlich ein bisschen über die Eintracht sprechen. 4:1 letztlich heute gewonnen, ist das der Auftaktsieg, den Sie sich so erwartet haben?“

Friedl schaute ungläubig, grinste, senkte den Blick – und stellte klar: „Ich bin Werder-Bremen-Spieler …“

Michael Zetterer (30)

Foto: WITTERS

Entschuldigungen vor laufender Kamera

Sichtlich verlegen reagierte Kleinfeldt mit einem mehrfachen „Entschuldigung“, fasste Friedl an die Schulter, reichte ihm die Hand und sammelte sich kurz: „Also, ich fange noch einmal von vorn an.“ Danach lief das Gespräch regulär weiter.

Friedl zu BILD: „Das habe ich noch nie erlebt. Ich hatte vor dem Spiel noch einen Talk. 90 Minuten später erkennt sie mich nicht mehr. Das ist kurios und auch ein bisschen lächerlich.“

Frankfurt jubelt, Werder enttäuscht

Sportlich war es für die Bremer ebenfalls ein Abend zum Vergessen. Bereits vor der Pause stellten Can Uzun (22.) und Jean-Mattéo Bahoya (25.) die Weichen auf Eintracht-Sieg. Nach Wiederanpfiff traf erneut Bahoya (47.), Ansgar Knauff legte nach (70.). Justin Njinmah konnte mit seinem Treffer (48.) nur kurzzeitig Hoffnung machen.

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Teaser-Bild

Quelle: BILD

Für Michael Zetterer war es ein gelungenes Debüt bei der Eintracht – für Marco Friedl dagegen ein gebrauchter Tag in jeder Hinsicht.

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