In der Vorrunde des Tirol-Cups in Österreich traf am Dienstagabend der SV Radfeld auf den SV Achenkirch. Die Gäste führten schnell mit 2:0, hatten die Partie weitestgehend im Griff, in der 82. Minute sorgte das Tor von Mario Pockstaller zum 4:2 für die vermeintliche Entscheidung.
Doch dann kam alles ganz anders …
Nachdem Radfeld auf 3:4 verkürzt hatte, sorgten die Gäste selbst für den kompletten Dreher: Martin Prandl erzielte kurz vor Schluss gleich ZWEI Eigentore (89./90.). Achenkirch war damit raus. Zufall?
Die österreichische Zeitung „Krone“ zitiert nun aus einer offiziellen Klub-Mitteilung des SC Achenkirch: „Wir sind uns bewusst, dass diese Vorgehensweise, insbesondere die Geschehnisse in den Schlussminuten, bei Beteiligten und Zuschauern Irritation und Unverständnis ausgelöst haben. Das Zustandekommen der Eigentore ist als Affektsituation zu verstehen.“
Und: „Wir möchten uns aufrichtig bei allen Beteiligten, insbesondere dem SV Radfeld, entschuldigen.“
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Laut der „Krone“ wollte der Klub die Partie verlieren, weil beim nächsten Spiel (Samstag, 2. August gegen Kundl) kein Team zur Verfügung gestanden hätte – zu viele Spieler fliegen demnach gemeinsam in den Urlaub nach Mallorca.
Hannes Ostermann, Radfelds sportlicher Leiter: „Wir haben uns beim ersten Tor nicht ausgekannt. Beim zweiten wussten wir, was los ist. Das habe ich noch nie gesehen.“

