Es ist ein Transfer, der Basketball-Fans Kopfschmerzen bereitet, den Bayern-Fans garantiert besonders heftige!

Carsen Edwards, Top-Star der Easycredit Basketball-Bundesliga und bester Werfer der letzten Euroleague-Saison (20,4 Punkte), verlässt den FC Bayern und spielt künftig für Virtus Bologna. Die Nachricht sorgte am Wochenende europaweit für Schlagzeilen.

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Quelle: Dyn

Bologna? Ja, auch ein Euroleague-Team, kein ganz mieses, aber definitiv ein schlechteres als München!

Während die Bayern, getragen von Edwards, nur hauchdünn im Play-In an Real Madrid scheiterten, die Play-offs somit knapp verpassten, landete Bologna auf dem vorletzten Platz (17.). Während Bayern 19 Siege in der Hauptrunde feierte, knappste sich Kellerkind Virtus schlappe neun Erfolge bei üppigen 25 Niederlagen zusammen und durfte vom Play-In nicht mal träumen.

Sportlich verbessert hat sich der 1,80 Meter große Shooting Guard durch seinen Italien-Wechsel wohl kaum, auch wenn die Kader der Euroleague-Teams für die kommende Saison bei Weitem noch nicht fix sind. Und wie aus Italien durchsickert, hat sich Edwards wohl auch finanziell ordentlich verzockt!

Nach Informationen von Sport1 waren sich die Bayern und Edwards angeblich über eine Vertragsverlängerung einig. Die Münchener um ihren neuen sportlichen Boss Dragan Tarlac sollen sich „finanziell sogar extrem gestreckt und ein Angebot abgegeben haben, das es in dieser Form bei den Münchenern noch nie gab“, schreibt Sport1. Dann zog Tarlac das Angebot wieder zurück. Zockte Edwards zu lange – und steht nun als Verlierer da?

Überraschender Basketball-Wechsel nach Bologna: Hat sich Carsen Edwards beim FC Bayern verzockt?

Italienische Medien melden, der Ami verdiene in der neuen Saison 1,3 Millionen Euro netto bei Bologna. Nach Berichten des israelischen Senders Sport5 soll Edwards ein Angebot von Maccabi Tel Aviv abgelehnt haben. Das Euroleague-Team habe ihm rund 1,6 Millionen Euro netto geboten! Auch Paris und Roter Stern Belgrad zeigten Interesse. Zumindest die Serben hätten vermutlich ebenfalls mehr zahlen können als Bologna.

Der Wechsel folgt auf ein wochenlanges Hin und Her, bei dem sich Edwards durchaus launisch zeigte. Er fehlte verletzt in den Play-offs (Rücken), präsentierte sich zunächst als eher lustloser Zuschauer, in der Final-Serie dann plötzlich total motiviert. Bei der offiziellen Meisterfeier der Bayern glänzte Edwards durch Abwesenheit.

Das verzockte und verbockte Ende seiner so erfolgreichen Zeit bei den Bayern!

Teaser-Bild

Foto: BILD

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