Feierte er erst den langersehnten Champions-League-Erfolg, um dann im Nachgang gegen seinen Ex-Star nachzutreten?

Nasser Al-Khelaifi, Präsident von Paris Saint-Germain, setzte bis vor wenigen Jahren noch auf die Größten, die der Weltfußball zu bieten hat: Lionel Messi, Neymar und eben auch Kylian Mbappé spielten für PSG – doch der große Erfolg blieb aus.

Ausgerechnet im ersten Jahr ohne das Superstar-Trio schaffte der Klub es jetzt auf den Olymp des Fußballs. In einem Interview mit „Talksport“ konnte sich Al-Khelaifi einen Seitenhieb auf die ehemaligen Schützlinge nicht verkneifen.

„Nach all den Dingen, die wir getan haben und auch falsch gemacht haben, änderten wir unsere Strategie“, sagte er. Und: „Auch heute haben wir Stars. Aber diese Stars spielen für die Mannschaft und nicht die Mannschaft spielt für die Stars. Das ist heute der Unterschied.“

Kylian Mbappé (26)

Foto: FRANCK FIFE/AFP

In einem neuen Interview mit dem katarischen Sender „Al Kass“ scheint Al-Khelaifi nun mit Kritik an Mbappé nachzulegen – und seine Erfolge in Spanien zu schmälern: „Es ist leichter, in La Liga Tore zu schießen als in der Ligue 1.“ Damit spielte er auf die vermeintlich schwächere Konkurrenz in Spanien an.

Dabei hatte Mbappé in Madrid einen furiosen Start. Er erzielte in seiner ersten Saison 43 Tore in allen Wettbewerben – ein Rekord für einen Real-Neuling! Außerdem holte sich der 26-Jährige den „Goldenen Schuh“, schoss mehr Tore als jeder andere Spieler in den Top-Ligen. Doch ein großer Titel blieb ihm verwehrt.

PSG-Boss Al-Khelaifi verteidigte die französische Liga auch gegen alle anderen Ligen. „Luis Enrique hat die Ligue 1 stolz vertreten und gegen Fans der Premier League verteidigt, die sie als ‚Bauernliga‘ abtun. Wir haben Arsenal, Manchester City, Liverpool und Aston Villa in der Champions League geschlagen“, betonte Al-Khelaifi.

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