Holen die Füchse Berlin vorzeitig den Titel?
Zwei Spieltage vor Schluss könnte Folgendes passieren: Der SC Magdeburg, der noch um den Einsatz seines verletzten Stars Gisli Kristjansson (25/Schulterprobleme) bangt, empfängt schon am Mittwoch Flensburg (20 Uhr/Dyn) zum letzten Heimspiel. Sollte der Tabellenzweite aus Magdeburg gegen die SG straucheln, hätten die Füchse einen Tag später schon eine Hand am Meister-Pokal.
Irrer Kempa-Trick aus 30 Metern!: Gummersbach zaubert gegen Löwen
Die Berliner müssten dann wiederum nur noch am Donnerstag (19 Uhr/Livestream bei SPORTBILD.de und Dyn) den VfL Gummersbach schlagen und wären dann zum ersten Mal Meister, die Korken fliegen dann schon daheim in Berlin. Das letzte Spiel bei den Rhein-Neckar Löwen am Sonntag wäre egal.
Doch dieses Rechenbeispiel ist in Berlin streng verboten. Trainer Jaron Siewert (31): „Wir tun gut daran, uns damit nicht zu beschäftigen, wir wollen einfach bei uns bleiben und erst einmal den vorletzten Schritt gehen, um im letzten Spiel unser Finale zu haben. Bei uns liegt der Fokus voll auf Gummersbach.“
Fragen, nach der ersten Deutschen Meisterschaft und ihrer Bedeutung für ihn und den Verein, lehnt der Trainer kategorisch ab, aber er verrät, warum es bei den Füchsen gerade so gut läuft: „Ich bin jetzt fünf Jahren bei den Füchsen und wir haben uns einfach gemeinsam entwickelt. Wir haben schon viele Höhen und Tiefen durchlebt, sind zusammengewachsen und freuen uns nun gemeinsam, dass wir um den Titel spielen können.“
Und Siewert ergänzt mit Klartext: „Wir haben super Charaktere in der Mannschaft, absolute Profispieler. Kein Arschloch und keinen faulen Apfel. Die Jungs sind alle ehrgeizig, sehr wissbegierig. Das macht mir als Trainer großen Spaß und macht es auch leicht, mit ihnen zu arbeiten. Und so wie sich die Mannschaft entwickelt, entwickeln wir uns auch als Trainerteam weiter. Ich hoffe, dass ich nicht nur der jüngste Trainer bin, sondern vielleicht der jüngste erfolgreiche Trainer.“


