Gibt es bald einen Machtwechsel in Manchester?

Nach Jahren, in denen die Spieler von Manchester City ihren Kapitän selbst bestimmten, überlegt Pep Guardiola (54), das künftig selbst in die Hand zu nehmen.

Seit dem Rücktritt von Klublegende Vincent Kompany 2019 lag die Entscheidung bei der Mannschaft. So wurden David Silva, Fernandinho, İlkay Gündoğan und zuletzt Kyle Walker von den Spielern gewählt – nicht vom Trainer.

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Quelle: BILD

Obwohl ManCity mit diesem Modell erfolgreich war, gab es zuletzt Reibungspunkte. Kevin De Bruyne wurde mehrfach übergangen, Walker wechselte im Januar überraschend auf Leihbasis zum AC Mailand – eine Rückkehr gilt als unwahrscheinlich.

Und auch De Bruyne wird den Verein wohl verlassen, nach dem letzten Spiel am Sonntag bei Fulham. Damit wird das Amt des Kapitäns vakant – und Guardiola denkt laut darüber nach, ob er die Wahl diesmal selbst treffen sollte, um möglichen Spannungen in der Mannschaft vorzubeugen.

„Ich habe die Entscheidung noch nicht getroffen. Ich denke darüber nach, was ich tun werde. Im Moment haben wir sehr gute Kapitäne“, sagte der Coach. Im erweiterten Führungskreis gelten Rodri, Ruben Dias, Bernardo Silva und möglicherweise ein zurückkehrender Gündogan als mögliche Kandidaten.

In anderen Bereichen setzt Guardiola weiter auf Eigenverantwortung der Spieler – etwa bei der Wahl der Elfmeterschützen. Selbst wenn das zuletzt schiefging: Im FA-Cup-Finale trat überraschend Omar Mamoush an, obwohl Erling Haaland auf dem Platz war – und verschoss!

Guardiola: „Ich bin jeden Tag da mit Ideen und Vorschlägen. Aber ich möchte, dass die Spieler Verantwortung übernehmen und das Elfmeterschießen gehört ihnen.“

Und weiter: „Ich weiß, dass die Saison nicht gut gelaufen ist – aber es kann immer noch schlimmer werden, oder?“

Am Ende gewann Manchester City am Sonntag mit 2:0 bei Fulham und schaffte damit den direkten Einzug in die Königsklasse.

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