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Es war einer der größten Aufreger der ersten WM-Tage: Bei Pressekonferenzen war Spanisch verboten – obwohl Mexiko Gastgeber ist. Journalisten durften keine Fragen auf Spanisch stellen, Spieler und Trainer keine Antworten geben. Betroffen waren Stars wie Achraf Hakimi, Vinicius Jr. und Frenkie de Jong. Das sorgte bei den Betroffenen und den Fans für reichlich Verwirrung und Unverständnis. Jetzt zieht die Fifa die Notbremse.

Wie die spanische „Marca“ berichtet, rudert der Weltverband in der Causa nun zurück. Von jetzt an dürfen Journalisten auf Spanisch fragen, Spieler und Trainer auf Spanisch antworten – ohne Einschränkung. Um die praktische Umsetzung zu erleichtern, stellt die Fifa bei allen Pressekonferenzen einen spanischen Übersetzer zur Verfügung. Zusätzlich soll die offizielle Fifa-App eine spanische Übersetzungsfunktion erhalten. Die Begründung: Respekt vor Gastgeber Mexiko.

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Bislang war es nur gestattet, Fragen in den Sprachen der beiden beteiligten Teams sowie auf Englisch zu stellen. Beim Spiel Brasilien gegen Marokko erlaubte die Fifa aber auch Arabisch, Französisch und Italienisch – letzteres wegen Teamchef Carlo Ancelotti. Eine willkürliche Regel, die vor allem spanischsprachige Medien und Fans erbitterte.

Dass ausgerechnet bei einem Turnier mit Mexiko als Gastgeber das Spanische zunächst untersagt war, wirkte absurd. Die Umsetzung wird schrittweise erfolgen und könnte einige Spieltage dauern.

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Quelle: BILD, Instagram

Auch Brasiliens Superstar Vinicius Jr. war von der kuriosen Regel betroffen. Auf einer Pressekonferenz bat der Real-Star darum, eine Frage auf Spanisch gestellt zu bekommen. Ein Fifa-Offizieller lehnte ab, mit Verweis auf die verfügbaren Übersetzungen (Englisch, Japanisch, Niederländisch) wurde dem brasilianischen Star die Bitte verweigert. Ein absurdes Szenario. Ähnliche Szenen spielten sich bei anderen Top-Spielern ab. Frenkie de Jong, langjähriger Profi des FC Barcelona, bekam eine Frage auf Spanisch gestellt, sofort schritt ein Fifa-Mitarbeiter ein: „Entschuldigung, es muss auf Englisch, Japanisch oder Niederländisch sein, bitte.“ Das soll nun vorbei sein.

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