Der FC Bayern beschäftigt sich angeblich mit dem Franzosen Castello Lukeba (22) von RB Leipzig. Das berichtet „Sky“.
Schon 2023/24 holte Bayern-Sportvorstand Max Eberl (51) den Innenverteidiger von Olympique Lyon zu RB. Die Ablöse damals: 30 Mio. Euro. Inzwischen hat er einen Marktwert von 50 Mio. Euro.
Castello Lukeba (22) gehört zu den besten Innenverteidigern der Bundesliga
In Leipzig hat er noch einen Vertrag bis Sommer 2029. Für den kommenden Sommer hätte Lukeba eine Ausstiegsklausel von 90 Mio. Euro, die weniger wird, je geringer die Laufzeit des Vertrages ist.
Er könnte beim Rekordmeister Eric Dier (30) beerben, dessen Vertrag wohl nicht mehr verlängert wird – wäre allerdings eine sehr teure Alternative, was gegen eine Verpflichtung spricht.
Denn: Die Bayern träumen weiter von einem Transfer von Nationalspieler Florian Wirtz (21) von Bayer Leverkusen. Für ihn wird eine Ablöse von deutlich über 100 Mio. Euro fällig werden. Beide Transfers wird Bayern nicht stemmen können oder wollen.
Zudem ist die Konkurrenz sehr groß. Neben zahlreichen englischen Klubs (u.a. Chelsea, Liverpool, ManUnited) steht er auch Real Madrid hoch im Kurs, wo man die Entwicklungen von Routinier David Alaba (32/war lange verletzt) und des Brasilianers Eder Militao (27/erneuter Kreuzbandriss) beobachtet.
Den Leipzigern drohen beim Verpassen der Champions League rund 60 Mio. Mindereinnahmen. Das sind auch mit einem so potenten Sponsor im Rücken keine „Peanuts“.
Lukeba gelang 2021/22 bei Lyon der Durchbruch und entwickelte sich bei OL zum Stammspieler. Er verdrängte unter anderem Ex-Weltmeister Jérôme Boateng (36/inzwischen LASK).
Nach seinem Wechsel nach Leipzig wurde er direkt Stammspieler. Auf eine Berufung in die französische Nationalmannschaft wartet er dagegen noch. Der bisher größte Erfolg seiner Karriere war der Gewinn der Olympischen Silbermedaille in Paris.


