Er kommt aktuell nicht über eine Reservistenrolle hinaus …
Champions-League-Triumph, Ballon-d’Or-Auszeichnung: Für Ousmane Dembélé war die vergangene Saison eine titelreiche.
In der aktuellen Spielzeit allerdings bremsten ihn Verletzungen immer wieder aus. Anfang September verletzte er sich im Training bei der Nationalmannschaft, Anfang November folgte der nächste Rückschlag – im Spiel gegen den FC Bayern.
Die Bilanz seitdem: nur fünf Tore und vier Vorlagen in 17 Pflichtspielen. Zwei Treffer, ein Assist und vier Einsätze stammen sogar noch aus der Klub-WM im vergangenen Sommer.
Seit der Bayern-Verletzung geht PSG besonders vorsichtig mit seinem Superstar um.
Spannungen zwischen PSG-Trainer und Dembélé
Doch genau diese Vorsicht sorgt nun offenbar für Ärger. Laut „Canal Plus“ gibt es Spannungen zwischen Dembélé, seinem Umfeld und dem Trainerteam von Luis Enrique.
Der Ballon-d’Or-Gewinner ist überzeugt, wieder von Beginn an spielen zu können – ja, sogar zu müssen. Laut Bericht glaubt er, dass er nur durch Startelf-Einsätze seinen Rhythmus und seine Top-Form zurückerlangen kann.
Wichtiger Sieg für Favorit: Tor-Show von Bayern-Star!
Der PSG-Trainerstab sieht das offenbar anders. Dort sei man der Meinung, dass Dembélé körperlich noch nicht bereit ist, regelmäßig von der ersten Minute an auf dem Platz zu stehen.
So verfährt der Klub dann auch: Seit der Verletzung gegen Bayern stand Dembélé in der Ligue 1 kein einziges Mal in der Startelf. Auch beim jüngsten Sieg im Intercontinental Cup gegen Flamengo (1:1, 2:1 n. E.) kam er lediglich von der Bank.
Das Thema Dembélé wird bei Paris zunehmend zu einem heiklen Balanceakt.

