Ex-Bayern-Flirt Theo Hernandez bricht sein Schweigen – und rechnet mit seinem früheren Klub AC Mailand ab.
Monate nach seinem Abschied spricht der französische Außenverteidiger erstmals offen darüber, wie es wirklich zu seinem Wechsel nach Saudi-Arabien kam. In der „Gazzetta dello Sport“ stellt er klar, dass ein Abgang nie sein Plan war. Er: „Ich wollte nie gehen.“
Ex-Bayern-Flirt Hernandez widerspricht Gerüchten
Der 26-Jährige verließ im Sommer nach sechs Jahren den San Siro und unterschrieb bei Al Hilal. Viele Fans fragten sich damals, warum die Ära so plötzlich endete. Jetzt erklärt er: „Ich habe nie darüber nachgedacht, zu gehen. Meine Priorität war zu bleiben. Sie sagten, ich hätte exorbitante Summen verlangt oder gedrängt, den Verein zu verlassen – alles falsch!“
Die Entscheidung sei an anderer Stelle gefallen, betont er. „Ich habe eine bessere Behandlung verdient. Damit habe ich nicht gerechnet. Einige Mitspieler haben mich ermutigt, zu bleiben, aber wenn jemand aus der Führung dich anruft und sagt: ,Wenn du bleibst, streichen wir dich aus dem Kader‘, was soll ich tun? Ich suche mir etwas anderes.“
Hernandez-Kritik an der Klub-Entwicklung
Theo erinnert auch an die Zeit, als Paolo Maldini, Zvonimir Boban und Frederic Massara bei AC Mailand arbeiteten: „Mit ihnen war alles anders. Ibra war ein Bezugspunkt, aber nach Paolo wurde alles schlechter. Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe, wie die Roten Karten gegen Florenz oder Feyenoord, aber wir sind Menschen. Ich war mental nicht fit und hätte es besser machen können. Trotzdem wissen die Fans, wer Theo in Mailand war.“
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Die öffentlichen Vorwürfe nach seinem Abschied hätten ihn verletzt. „Endlich kann ich darüber sprechen: Es gibt Leute, die dein Leben und deine Karriere ruinieren wollen. Es hat mich verletzt, bestimmte Dinge zu lesen, aber meine Familie weiß, dass sie nicht wahr sind.“
„Der beste Tag meiner sportlichen Laufbahn“
Hernandez schwärmt von Maldini: „Der Tag, an dem er mich anrief, um mich zu treffen, war der beste Tag meiner sportlichen Laufbahn. Wir sprachen in Ibiza bei einem Orangensaft. Es ist sein Verdienst, dass ich so geworden bin. Mailands torgefährlichster Verteidiger. Wir stehen immer noch in Kontakt. Ich habe ein Trikot von ihm, da steht drauf: ,Theo, mein würdiger Erbe‘. Es rührt mich jedes Mal, wenn ich es sehe.“

