Inzwischen schießt er in Italien seine Tore.

Jamie Vardy (38) ist auf der Insel eine Kultfigur, hatte mit 24 Toren großen Anteil an der märchenhaften Meisterschaft von Leicester City in der Saison 2015/16.

Nach dem direkten Wiederabstieg in der vergangenen Saison endete das Kapitel bei den Foxes nach zwölf Jahren. Der englische Nationalspieler wechselte anschließend in die Serie A zu US Cremonese.

Am Sonntagnachmittag traf er mit seinem neuen Klub auf Spitzenreiter AS Rom, kassierte zu Hause beim 1:3 die dritte Niederlage in Folge. Damit fällt der Klub auf Rang zwölf zurück.

Vardy blieb im achten Pflichtspiel für Cremonese zum 6. Mal ohne eigenes Tor. Doch der Ausnahme-Stürmer sorgte dennoch für Aufsehen.

Statt seines Nachnamens Vardy stand hinten auf seinem Trikot „Becky“ oberhalb seiner Trikotnummer zehn. Becky ist der Spitzname seiner Ehefrau Rebekah, mit der er seit Mai 2016 verheiratet ist.

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Quelle: BILD

Hintergrund: Der 12. Spieltag in Italien stand ganz im Zeichen einer langjährigen Kampagne gegen Gewalt. Die sogenannte „Un Rosso alla Violenza“ („Ein Rot gegen Gewalt“). Mit dieser Aktion möchte die Liga seit nunmehr neun Jahren auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen und Bewusstsein dafür schaffen. Spieler liefen mit einem roten Streifen im Gesicht auf. Zudem liefen Mannschaftskapitäne mit symbolischen Kapitänsbinden auf und Anzeigetafeln der 4. Offiziellen waren mit #UnRossoAllaViolenza-Aufklebern bestückt.

Im Rahmen der Kampagne dürfen Spieler zudem den Namen einer Frau auf dem Trikot tragen, die ihnen nahe steht. Vardy entschied sich dafür, seine „Becky“ zu ehren.

Von der Serie A veröffentlichte Statistiken – basierend auf Daten des italienischen Statistikamts (ISTAT), der Organisation WeWorld und des Innenministeriums Italiens – verdeutlichen das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen im Land im Jahr 2024/25. Demnach haben rund sieben Millionen Frauen in Italien – also jede Dritte (!) – eine Form von Belästigung oder Gewalt erfahren.

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