„Reizvolle Aufgabe“
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Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 hat den überraschenden Transfer in der Innenverteidigung von Maximilian Wöber perfekt gemacht. Der 28 Jahre alte Verteidiger war in der vergangenen Saison an Werder Bremen ausgeliehen und hatte keine Perspektive mehr bei Leeds United – die Whites bestätigten am Mittwochabend, dass sich beide Parteien auf eine Vertragsauflösung geeinigt haben. Später meldeten dann die Königsblauen den Wechsel bis 2027.
Schalke verpflichtet Wöber somit ablösefrei. Die Engländer wollten zuvor noch eine Ablöse, doch die Schalker Verantwortlichen um Frank Baumann und Maximilian Lüftl konnten dies verhindern. Aufgrund seiner Verletzungshistorie erhält der Österreicher einen stark leistungsbezogenen Vertrag auf Schalke, heißt es. Bei Leeds wäre sein Arbeitspapier am Saisonende ausgelaufen.
Wöber kennt die Bundesliga schon aus seiner Zeit bei Mönchengladbach, als er in der Saison 2023/24 auf Leihbasis bei den Fohlen spielte und 27 Partien absolvierte. Bei Leeds United kam er seit seinem 10,5 Millionen Euro teuren Wechsel von Red Bull Salzburg im Januar 2023 kaum zum Zug und stand nur 28-mal auf dem Platz. Eine Leihe zu Werder Bremen in der vergangenen Saison sollte für Spielpraxis sorgen, doch er wurde abermals wegen Verletzungsproblemen ausgebremst.
Im ersten Auftritt im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld verletzte sich Wöber am Oberschenkel und fehlte bis Ende des Jahres, ehe die Blessur Anfang 2026 erneut aufbrach. Erst Ende April stand er wieder für die Grün-Weißen auf dem Platz und kam nur auf drei Einsätze. Seit dem Ende seiner Gladbach-Leihe zeichnen Blessuren seine Karriere. In den vergangenen beiden Saisons verpasste er deshalb 52 Partien, sein Marktwert fiel von 10 Mio. auf 3 Mio. Euro.
In Schalkes Mannschaft, die unter Miron Muslic hauptsächlich mit einer Dreierkette agiert, stehen mit Mertcan Ayhan, Hasan Kuruçay, Nikola Katic, Timo Becker, Dylan Leonard, Tomas Kalas und Steve Noode sieben Innenverteidiger. Die wenigsten von ihnen haben jedoch Bundesliga-Erfahrung vorzuweisen. Nur Becker kommt auf 60 Partien im deutschen Oberhaus.
Stimmen zu Schalkes Verpflichtung von Wöber
„Maximilian Wöber bringt die Erfahrung von über 170 Erstliga-Spielen mit und kennt durch seine Stationen in Mönchengladbach und Bremen auch die besonderen Herausforderungen in der Bundesliga. Wir trauen ihm zu, bei uns wieder sein volles Potenzial abzurufen. Dafür wird das Trainer-Team mit Miron Muslic intensiv mit ihm arbeiten. Sein Profil gibt uns die Möglichkeit, ihn defensiv in unterschiedlichen Grundordnungen einzusetzen“, erklärte Direkter Profifußball Youri Mulder.
Wöber ergänzte: „Schalke 04 war vom ersten Moment an sehr spannend für mich. Nach überzeugenden Gesprächen freue ich mich auf die neue Herausforderung in einem wirklich besonderen Klub, der verdient aufgestiegen ist. Mit Schalke in der Bundesliga zu spielen, ist eine reizvolle Aufgabe. Ich möchte jetzt schnell einsteigen und meine neuen Teamkollegen kennenlernen.“
Dieser Artikel erschien erstmals am 22. Juli um 12:52 Uhr und wurde nach der Bekanntgabe des Transfers aktualisiert.
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