Nach Informationen von „The Athletic“ ist plötzlich Al Ahli an Xavi Hernández (45) interessiert. Der frühere Mittelfeldregisseur und Ex-Coach des FC Barcelona ist einer der Wunschkandidaten für den Fall, dass sich der Klub von Trainer Matthias Jaissle trennt.
Xavi in die Wüste?
Xavi ist seit Mai 2024 ohne Verein. Der Spanier hatte ursprünglich im Januar seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt, im April jedoch seine Entscheidung revidiert – nur um wenige Wochen später doch freigestellt zu werden. Trotz dieser turbulenten Phase blickt Xavi positiv auf seine Zeit bei Barça zurück.
In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung La Vanguardia erklärte er: „Rückblickend ist unsere Bilanz – inklusive meines Trainerstabs – sehr positiv, denn der Klub steckte in einer der schlechtesten Phasen seiner Geschichte, sogar noch schlimmer als Anfang der 2000er Jahre.“
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Bei Al Ahli könnte er nun ein neues Kapitel beginnen – in einem ambitionierten Projekt mit klaren Zielen. Der Klub aus Dschidda gehört seit 2023 zum Portfolio des saudischen Staatsfonds PIF. Seitdem wird kräftig investiert – nicht nur in Stars wie Riyad Mahrez (34), Roberto Firmino (33) und Ivan Toney (29), sondern auch in die Infrastruktur und internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Doch auch ein zweiter Name wird derzeit heiß gehandelt: Ange Postecoglou (59). Der Australier holte im Mai mit Tottenham Hotspur die Europa-League-Trophäe (1:0 gegen Manchester United) – der erste große Titel des Klubs seit 17 Jahren. Trotzdem wurde Postecoglou kurz darauf entlassen, weil die Spurs eine enttäuschende Premier-League-Saison (Platz 17, 22 Niederlagen) gespielt hatten.
Wer am Ende das Rennen macht, ist offen. Klar ist aber: Al Ahli will sich weiter auf hohem Niveau entwickeln – und sucht dafür einen Trainer, der für Titel steht. Xavi und Postecoglou bringen beide diese Erfahrung mit.

