Real-Fans schockiert: Was ist mit Mastantuono?
Die Gerüchteküche brodelte: War es ein administrativer Fehler, ein geplatzter Transfer, eine bislang unbekannte Verletzung? Die Erklärung kam wenig später: Real Madrid hat Mastantuono bewusst bei Castilla registriert, der zweiten Mannschaft. Er wird dort die Rückennummer 30 tragen – dieselbe, die er einst bei River Plate trug.
Reals strategischer Schachzug mit hohem Risiko
Die Maßnahme ist taktischer Natur: Mastantuono darf trotzdem für die erste Mannschaft spielen, während sich Real Madrid eine Rückennummer im Profi-Kader (25) für einen Last-Minute-Transfer freihält – Deadline dafür ist der 2. September.
Ein Modell, das man schon bei Vinicius Jr. und Rodrygo nutzte – allerdings mit dem Unterschied, dass beide tatsächlich für Castilla spielten. Bei Mastantuono ist kein Einsatz in der zweiten Mannschaft geplant.
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Der spanische Fußballfunktionär Miguel Galán kritisiert die Entscheidung scharf. Auf „X“ warnte er: „Mastantuono könnte mit einer Lizenz für Castilla registriert worden sein, um Real Madrid ein Schlupfloch zu öffnen – das wäre ein Verstoß gegen Artikel 250 der RFEF-Regularien.“
Er verweist auf Artikel 125, laut dem keine künstliche Umgehung der Lizenzvorgaben erfolgen dürfe: „Jede Vereinbarung, die gegen den Geist der Vorschriften verstößt, wird als Rechtsmissbrauch gewertet.“
Real Madrid bewegt sich am Rande der Legalität. Sollte Mastantuono ausschließlich in der ersten Mannschaft eingesetzt werden, droht rechtlicher Ärger mit dem Verband.

