Die Königlichen wollen nach einer titellosen Saison einen radikalen Neuanfang – und setzen dabei offenbar auf einen alten Bekannten. Wie „The Athletic“ berichtet, hat Real Madrid Gespräche über eine mögliche Rückkehr von José Mourinho aufgenommen. Der Portugiese stand bereits von 2010 bis 2013 an der Seitenlinie der Madrilenen.
Klubpräsident Florentino Pérez soll den 63-Jährigen als seinen Wunschkandidaten für den Neuaufbau des Klubs auserkoren haben. Mourinho seinerseits soll die Offerte nicht kalt lassen – signalisierte laut Bericht seine grundsätzliche Bereitschaft zur Rückkehr in die spanische Hauptstadt. Die Verhandlungen führt Pérez gemeinsam mit Star-Berater Jorge Mendes, der Mourinho vertritt. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
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Mourinho fordert volle Kontrolle
Der Coach stellt dem Vernehmen nach klare Bedingungen: Er soll auf umfassende Entscheidungsfreiheit und ein großes Mitspracherecht bei Transfers bestehen. Ob Pérez darauf eingehen wird, ist derzeit noch offen.
Mourinho steht aktuell bei Benfica Lissabon unter Vertrag, das Arbeitspapier läuft bis 2027. Allerdings enthält es eine Ausstiegsklausel: Für rund drei Millionen Euro kann er den Klub innerhalb von zehn Tagen nach Saisonende verlassen. Für das Saisonende ist ein Treffen mit Benfica-Präsident Rui Costa geplant, bei dem auch Mourinhos Zukunft auf den Tisch kommt – möglicherweise sogar früher als ursprünglich vorgesehen.
In seiner ersten Amtszeit bei Real holte Mourinho 2012 die Meisterschaft sowie Pokal und Supercup. Der Champions-League-Titel blieb ihm mit dem Klub jedoch verwehrt – ein Umstand, der ihn nach wie vor antreiben soll.
Neben Mourinho sollen laut Bericht auch Mauricio Pochettino, Jürgen Klopp, Massimiliano Allegri und Didier Deschamps intern gehandelt werden. Doch bei keinem anderen Kandidaten sollen die Gespräche so weit fortgeschritten sein wie beim Portugiesen.

