In LaLiga den Anschluss an Barcelona verloren, den Pokal an eben jene Katalanen verloren, das verhältnismäßig frühe Aus in der Champions League – königlich ist an den Königlichen diese Saison wenig.
Kein Wunder also, dass Trainer Carlo Ancelotti so gut wie entlassen ist und auch schon über einen großen Sommer-Umbruch im Kader diskutiert wird. Eine angebliche interne Streichliste soll es aber in sich haben. Denn: Zwei Superstars sollen gehen: Mittelfeldspieler Aurélien Tchouaméni (25) und Stürmer Rodrygo (24). Beide können dem Klubs bis zu 200 Mio. in die Kassen spülen, die vor allem für Leverkusens Florian Wirtz (21) investiert werden könnten.
Einer der beiden Verkaufskandidaten könnte seinen Abgang sogar begrüßen, wenn man spanischen Medien Glauben schenkt: Rodrygo soll ganz und gar nicht glücklich damit sein, nicht mehr die erste Geige bei Real Madrid zu spielen. Der Dorn im Auge hat laut „Radio Marca“ einen Namen: Sturmkollege Kylian Mbappé.
Real Madrid: Rodrygo eifersüchtig auf Mbappé und Bellingham?
Seit dessen Ankunft habe sich alles verändert. Rodrygo fühle sich seitdem nicht mehr als unverzichtbarer Teil der Mannschaft, gar „zurückgesetzt“. Auch die nun größere Rolle von Jude Bellingham sei ihm zuwider. Laut des Berichts denkt der Brasilianer (seit 2019 bei Real) ernsthaft über einen Abschied nach.
„El Chiringuito“ berichtet sogar recht unverblümt: „Wenn ein Angebot auf dem Tisch ist, dann wird Rodrygo nicht bei Real Madrid bleiben!“
Heftige Provokation im Clásico: Über DIESE Barça-Szene spricht kaum jemand!
Trainer Carlo Ancelotti wird für sportliche Krise des Weltklubs wohl den Kopf hinhalten müssen. Bayer Leverkusens Xabi Alonso gilt als heißester Kandidat für die Nachfolge. Eine seiner ersten Aufgaben wäre: Rodrygos Zukunft klären.
Laut „Radio Marca“ gibt es dadurch einen kleinen Hoffnungsschimmer: Eine ausdrückliche Bitte des neuen Trainers könnte Rodrygo zum Bleiben bewegen. „Nur ein persönliches Gespräch könnte Rodrygo umstimmen, seine Zeit bei einem Klub, den er bewundert, und in einer Stadt, die er liebt, zu verlängern“, heißt es.

