Der brasilianische Offensivspieler der „Königlichen“ hat in der Endphase der vergangenen Saison seinen Platz im Team verloren – und erlebte schwere Monate. „Ich komme langsam wieder in Form, nach all dem, was ich durchgemacht habe. Ich hatte eine sehr schwierige Zeit am Ende der letzten Saison“, erklärte der 24 Jahre alte Brasilianer im Interview in seiner Heimat mit TNT Sports Brasilien.
Real-Star Rodrygo gesteht persönliche Probleme
Nach dem verlorenen Copa-del-Rey-Finale gegen den FC Barcelona Ende April setzte ihn der damalige Real-Trainer Carlo Ancelotti nicht mehr ein. Das sollte sich lange nicht mehr ändern. Auch unter Nachfolger Xabi Alonso war bei der Klub-WM in den USA meist nur Bankdrücker.
Trotzdem zeigt sich Rodrygo dankbar – vor allem bei seinem Ex-Coach: „Ich möchte meiner Familie dafür danken, dass sie immer für mich da gewesen ist. Ich möchte außerdem Ancelotti danken, denn der weiß besser als jeder andere, was ich durchgemacht habe – und er hat mir sehr geholfen.“
Was genau den Brasilianer belastet und ihn aus der Bahn geworfen hatte, ließ er aber offen.
In der vergangenen Saison kam der Offensivmann in 54 Pflichtspielen immerhin auf 14 Tore und 11 Vorlagen – für Real blieb es trotzdem ein Jahr ohne Titel.
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Neustart unter Alonso. Jetzt will Rodrygo wieder durchstarten: „Ich opfere mich jeden Tag und warte auf meine Chance. Ich weiß, dass Xabi viel verändert hat. Er hat mich zu Beginn der Saison öfter auf links gebracht. Aber jeder weiß, dass ich auch in der Mitte oder rechts spielen kann.“
Die Konkurrenz im Angriff ist allerdings enorm: Neben Vinícius Jr. und Brahim Díaz drängt auch wieder der genesene Jude Bellingham auf einen Platz in der Offensive des LaLiga-Klubs.
Bisher durfte er in der laufenden Spielzeit nur in zwei von fünf Pflichtspielen in der Startelf ran, einmal wurde er eingewechselt. Am Samstag hat er die nächste Chance: Real Madrid trifft im Bernabéu auf Espanyol Barcelona.

