Ganz deutliche Worte von Jude Bellingham (22).
Der Alonso-Knall bei Real Madrid hallt nach. Am Montagabend wurde der spanische Top-Trainer von den Königlichen entlassen – zu viele uninspirierte Leistungen der Mannschaft, das verlorene Supercopa-Finale gegen Barça, ein Berichten zufolge angespanntes Verhältnis zu einigen Star-Spielern. Jetzt wehrt sich der englische Mittelfeld-Star Jude Bellingham.
Der Engländer hat in seiner eigenen App „JB5“ diesen Beitrag verfasst und heftig ausgeteilt: „Bis jetzt habe ich viel zu viele dieser Dinge durchgehen lassen, immer in der Hoffnung, dass die Wahrheit irgendwann ans Licht kommen würde. Aber ehrlich: Was für ein Haufen Scheiße.“
Und weiter schreibt er: „Die Leute, die an jedem Wort dieser Clowns und ihrer ‚Quellen‘ hängen, tun mir wirklich leid. Glaubt nicht alles, was ihr lest. Von Zeit zu Zeit müssen diese Leute dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie solche schädlichen Fehlinformationen verbreiten, um Klicks und zusätzliche Kontroversen zu generieren.“
Das ist deutlich.
Wird man so erstmal nicht mehr sehen: Xabi Alonso (r./44) gibt Jude Bellingham (22) Anweisungen
Bellingham bezieht sich dabei auf spanische Medienberichte, in denen geschrieben worden war, dass sich die Kabine der Königlichen in zwei verschiedene Lager unterteilt hat: Spieler, die auf Alonso vertraut haben (u.a Kylian Mbappé und Arda Güler) und Spieler, die kein Vertrauen mehr in den Trainer hatten (Bellingham, Federico Valverde, Vinicius Jr.).
Laut Bellingham ist das alles Quatsch.
Fest steht aber, dass seit vielen Monaten Berichte über ein sehr angespanntes Verhältnis zwischen Alonso und der Mannschaft kursierten. Laut „The Athletic“ hat Vinicius bereits Ende Oktober sogar Präsident Florentino Perez mitgeteilt, dass er seinen bis 2027 laufenden Vertrag nicht verlängern werde, sollte sich das Verhältnis zu Alonso nicht bessern und der Klub weiter an dem ehemaligen Leverkusen-Trainer festhalten.
Auf Instagram hat sich Bellingham vor wenigen Stunden mit einer kurzen Instagram-Story von Alonso verabschiedet. Zu einem gemeinsamen Bild schreibt er: „Danke, Mister. Es war mir eine Freude, alles erdenklich Gute für die Zukunft!“

