Das ewige Duell in LaLiga beschäftigt noch immer beide Lager.
Real-Schlussmann Thibaut Courtois hat enthüllt, wie die Sticheleien von Barça-Wunderkind Lamine Yamal vor dem Clásico wirklich in der Kabine der Königlichen aufgenommen wurden. Die Worte des Teenagers hätten „ein Feuer entfacht“.
In der vergangenen Saison hatte Real alle vier Duelle gegen den Erzrivalen verloren – eine titellose Spielzeit, in der Barcelona sogar mit dem nationalen Triple auftrumpfte. Umso angestachelter war die Mannschaft von Xabi Alonso vor dem Aufeinandertreffen im Oktober im Bernabéu. Yamal hatte zuvor öffentlich gespottet: „Sie werden bevorzugt, stehlen Punkte – und beschweren sich dann auch noch.“
Nach dem Schlusspfiff geriet der Jungstar ins Visier der Real-Spieler. Kapitän Dani Carvajal ging ihn an, Courtois eilte hinzu, um ebenfalls ein paar Worte loszuwerden.
Courtois über Yamal: „Er hat ein Feuer entfacht“
Im Gespräch mit „Cope“ erklärte der Torwart: „Lamine Yamal sprach auf eine gewisse Weise und hat das Spiel ein bisschen angeheizt, und natürlich hat die Presse das Thema für sich entdeckt. Ich sah, dass er mit Carvajal sprach, und natürlich – wenn jemand etwas zu uns sagt, sage ich auch etwas. Aber wir waren voller Adrenalin, und manchmal sagt man Dinge, die später nicht nötig gewesen wären.“
Auch Mittelfeldmann Aurélien Tchouaméni hatte zuvor erzählt, dass das Team zusätzliche Motivation aus Yamals Worten zog.
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Courtois weiter: „Der Clásico ist eben so. Manchmal brauchen wir diese Stimmung. Letzte Saison haben wir viermal verloren, da hat ein Feuer entfacht – und das tat gut. Barcelona ist unser Rivale, und wir müssen ihnen entgegentreten. Als sie gewonnen haben, haben sie uns auch nicht respektiert.“
Seit dem Clásico hat Real vier Punkte aus zwei Spielen geholt. Vor der Länderspielpause gab es zwar ein enttäuschendes 0:0 gegen Rayo Vallecano, doch die Königlichen führen die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung vor Barça an.


