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Eine titellose Spielzeit kann bei einem Klub wie diesem wohl nicht ohne Folgen bleiben: Die vier Neuzugänge von Real Madrid vom vergangenen Sommer stehen laut der spanischen „as“ intern auf dem Prüfstand! Franco Mastantuono, Dean Huijsen, Álvaro Carreras und Trent Alexander-Arnold kosteten zusammen über 180 Millionen Euro – doch nach der Saison ist die Bilanz ernüchternd. Schwankende Leistungen, Verletzungspech, verlorene Stammplätze. Der neue Cheftrainer muss entscheiden, wie es mit den teuren Einkäufen weitergeht.

Aufgedröselt wirken die Ausgaben der Königlichen vor dem Hintergrund einer titellosen Saison mehr als ernüchternd: Mastantuono schlug mit 63,2 Millionen Euro zu Buche (45 Millionen Ablöse, 18,2 Millionen Steuern). Huijsen kam für 58 Millionen von Bournemouth, Carreras für 50 Millionen von Benfica. Alexander-Arnold wechselte zwar ablösefrei nach Madrid, doch Real zahlte Liverpool 11 Millionen Euro für die Freigabe zur Klub-WM in den USA. Insgesamt kostete diese Vereinbarung 20 Millionen Euro.

Das Fazit der Debütsaison: Keiner überzeugte dauerhaft“, schreibt „as“.

Leihe für Mastantuono im Gespräch

Der Argentinier war die teuerste Verpflichtung, verlor aber nach Alonsos Abgang und Arbeloas Ankunft an Spielzeit. 34 Partien, drei Treffer – für diese Summe zu wenig. Reals Planung sieht laut Bericht vor, ihn zum Saisonende zu verleihen, sollte der kommende Trainer nicht auf ihn setzen. Vorzugsweise zu einem spanischen Klub, um ihn besser begleiten zu können.

Huijsen galt als Hoffnungsträger in der Abwehr. Die Königlichen zahlten die Ausstiegsklausel an Bournemouth und machten ihn zum teuersten Verteidiger der Vereinsgeschichte. Aber: Nach dem Derby gegen Atlético Ende September folgte der Formeinbruch. Verletzungen bremsten ihn zusätzlich aus. Die Bilanz: 39 Einsätze, zwei Tore. Laut „as“ ist aber wahrscheinlich, dass er bleibt – weil Real wegen immer wiederkehrender Rüdiger- und Militão-Ausfälle vorausplanen müsse.

Real-Rückkehr vermeldet: Mourinho-Entscheidung live im TV

Quelle: BILD

Carreras bei Real unter Druck

Der Linksverteidiger kehrte für 50 Millionen zurück, nachdem er als Jugendlicher den Verein verlassen und bei Manchester United sowie Benfica gespielt hatte. Auch hier: Einbruch zu Saisonende. Die Konkurrenz durch Mendy und Fran García kostete ihn Einsätze. Bilanz: 39 Partien, zwei Treffer – beide gegen Valencia.

Álvaro Carreras (23) verliert zunehmend an Spielzeit beim „Weißen Ballett“

Foto: Europa Press via Getty Images

Alexander-Arnold sollte der ablösefreie Glücksgriff werden. Doch die erste Saison verlief inkonstant und war geprägt von Verletzungen. 30 Einsätze (ohne Tor), dazu das Manko, dass er offensiv zu weit hochrückt und viel Platz hinter sich preisgibt. Hinzu kam der Paukenschlag vor der WM: Der Engländer landete nicht im Kader von Trainer Thomas Tuchel.

Am Boden (zerstört): Trent Alexander-Arnold (27) sorgte bei Real nicht für die Verstärkung, die sich die KÖniglichen erhofft hatten

Foto: Getty Images

Vier dicke Fragezeichen also hinter Reals Neuzugängen. Wenn alle Vermutungen eintreffen, sitzt bald wieder ein alter Bekannter auf dem Trainerstuhl der Königlichen. Was entscheidet José Mourinho (63)?

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