Die 0:1-Niederlage von Paris Saint-Germain in der Champions League gegen Liverpool ist bereits einige Tage her. Doch erst jetzt kommt an Licht, was die Stars von PSG von dem Spiel hielten. Genauer: von den Fähigkeiten des Premier-League-Ersten.
Wie die französische Zeitung „L’Equipe“ berichtet, waren einige PSG-Spieler regelrecht „schockiert“ von der mangelnden Qualität im Liverpool-Kader. Paris hatte das Spiel mit 70 Prozent Ballbesitz dominiert, verlor am Ende aber durch den späten Treffer von Harvey Elliott (21). Dabei hätte das Spiel auch schnell zugunsten der Rotblauen ausgehen können: 27-mal schossen sie aufs Tor, Liverpool lediglich zweimal – doch einer saß.
Laut demselben Bericht wird PSG-intern auch ein Vergleich mit den Gegnern der Gruppenphase gezogen, der wenig schmeichelhaft für Liverpool ausfällt. Sowohl Arsenal als auch Bayern München (der französische Rekordmeister verlor gegen beide) werden von den Spielern stärker eingeschätzt als die „Reds“.
PSG wird sich über die verpassten Chancen ärgern, ist laut „L’Equipe“ jetzt aber „besessen“ davon, im Rückspiel alles richtigzumachen.
Sieg-Ansage von PSG-Trainer Luis Enrique
Als „nicht fair“ bezeichnete Luis Enrique das Hinspiel-Ergebnis – und versprach gleichzeitig, sich mit seiner Mannschaft im Rückspiel in Liverpool für das Viertelfinale der Champions League zu qualifizieren.
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„Alisson hatte ein unglaubliches Spiel“, sagte der Trainer und lobte damit den Schlussmann der „Reds“. Mehrere seiner Paraden verhinderten ein Pariser Tor. „Wir haben verhindert, dass sie groß aufspielen. In den ersten fünf Minuten waren sie besser als wir, aber das war’s. Danach ging es nur noch um PSG. Ein Team war klar besser, wir haben das alle gesehen.“
Ob das Ergebnis im Hinspiel fair sei, fragte Enrique rhetorisch. „Nein, das Ergebnis ist nicht fair. Wir sind jetzt ein Team, das nichts zu verlieren hat.“

