Dass die Ehe von Paris Saint-Germain und Star-Torhüter Gianluigi Donnarumma in Scherben liegt und wohl auch nicht mehr zu kitten ist, zeigte sich deutlich vor dem Supercup-Finale gegen Tottenham.

Der Italiener war nämlich nicht einmal für das Spiel in den Kader berufen worden. Nach seiner Ausbootung machte er auf seinen Social-Media-Kanälen Luft und wetterte gegen PSG-Trainer Luis Enrique. „Leider hat jemand entschieden, dass ich nicht länger Teil der Gruppe sein und zum Erfolg der Mannschaft beitragen kann. Ich bin enttäuscht und entmutigt“, schrieb der italienische Nationalspieler.

Donnarumma mit ManCity einig

Hat Donnarumma längst einen neuen Klub gefunden? Wie englische und italienische Medien übereinstimmend berichten, hat Premier-League-Gigant Manchester City ein Auge auf den Paris-Star geworfen.

Wie die Tageszeitung „La Stampa“ jetzt berichtet, hat sich ManCity-Trainer Pep Guardiola persönlich bei Donnarumma gemeldet, um einen Sommer-Wechsel auszuloten. Offenbar erfolgreich. Denn weiter heißt es, der Keeper und Man City haben sich bereits auf ein Gehalt geeinigt.

Was passt: Die „Cityzens“ könnten bald Ersatz auf der Torhüterposition gebrauchen. Die Nummer eins der Engländer, der Brasilianer Ederson, wird von Türkei-Klub Galatasaray umworben. Sollte dieser Wechsel zustande kommen, will City Donnarumma als neuen Stamm-Keeper holen.

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Quelle: IG: westham & niclas.fuellkrug24

Auch PSG hat längst Fakten geschaffen. Der Franzose Lucas Chevalier kam für 40 Millionen Euro von Lille. Beim Supercup stand er direkt zwischen den Pfosten – und gehörte zu den Helden im Elfer-Drama gegen Tottenham.

PSG-Trainer Enrique wollte eine Änderung auf der Torwartposition, einen anderen Spielertypen als Donnarumma. Das bekam er. „Es ist meine Entscheidung und der Verein unterstützt mich“, erklärte er die Ausbootung des Italieners.

Der Zoff zwischen Klub und Spieler eskalierte. Die PSG-Führung warf dem Torhüter Hinterhältigkeit vor, weil er bei einem vorzeitigen Abgang offenbar plante, dass PSG wenig Ablöse kassieren soll und er den Großteil davon als Handgeld selbst kassiert.

PSG würde ihm bei einem Wechsel keine Steine in den Weg legen. Ganz im Gegenteil. Die Ablösesumme muss trotzdem passen. Im Raum stehen 35 Millionen Euro.

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