Die Führung des FC Bayern arbeitet an Top-Transfers – aber reichen Liverpools Luis Díaz und Stuttgarts Nick Woltemade, um die Champions League zu gewinnen?

Ein Pro & Contra von SPORT BILD!

Contra: Díaz und Woltemade reichen nicht für Champions-League-Sieg

Von Achim Stecker

Luis Díaz ist sicher ein hervorragender Fußballer. Aber war er Bayerns Nummer 1 auf der Linksaußen-Position? Nein! Nick Woltemade hat sicher eine starke Rückrunde gespielt. Aber hat er internationale Erfahrung? Nein!

Schaut man sich an, mit welchen Summen Europas Top-Klubs auf dem Transfermarkt agieren, dürfte man beim deutschen Rekordmeister ins Grübeln kommen, ob das für einen Angriff auf den Champions-League-Titel reichen wird. Zumal Díaz und Woltemade keine Unterschiedsspieler sind, wie es Florian Wirtz gewesen wäre. Im Falle des Stuttgart-Stürmers ist ja auch noch längst nicht klar, ob er überhaupt kommt.

Gut war sicher die Verpflichtung von Johnathan Tah für die Abwehr. Aber auch was die Defensive angeht, hat die Konkurrenz noch ganz anders mobil gemacht. Real Madrid zum Beispiel investierte 122,5 Mio. Euro in seine neue Abwehr.

Pro: Díaz ist einer wie Ribéry

Von Tobias Altschäffl

Wie weit ist der FC Bayern von der absoluten Weltspitze entfernt? Im Viertelfinale der Klub-WM gegen PSG, den aktuellen Champions-League-Sieger, waren es Millimeter-Entscheidungen, die für das Aus sorgten. Wenn das Spiel – speziell in der Offensive – verbessert werden kann, dann mit einem starken Linksaußen. Denn das Niveau des rechten Flügelstürmers Michael Olise erreichen weder Kingsley Coman noch Serge Gnabry.

Leroy Sané verließ den Klub, war aber nicht kon­stant genug. Mit Luis Díaz könnte das entscheidende Etwas kommen: Klasse, aber auch Kampfgeist. Von der Mentalität ähnelt Díaz Bayern-­Legende Franck Ribéry. Mit Nick Woltemade käme ein Spieler, der zu einem der Gesichter des Teams werden kann. Seine Qualitäten sind unkonventionell. Er würde hinter Harry Kane zu einer neuen Waffe werden – und kann den Engländer nach einer Saison beerben.

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