Es läuft einfach noch nicht bei Xavi Simons (22).

Der Holländer ist zur neuen Saison für 65 Millionen Euro von RB Leipzig in die Premier League zu Tottenham gewechselt. Die Bilanz seitdem ist dürftig: In 15 Pflichtspielen hat er noch kein einziges Tor erzielt, lediglich zwei Vorlagen stehen zu Buche.

Bei der Derby-Pleite gegen Arsenal (1:4) musste Xavi erstmal von draußen zuschauen. Nach dem Spiel gab Trainer Thomas Frank (52) eine Erklärung ab.

Der Däne ordnete ein: „Er (Xavi; d. Red.) wird immer besser, aber es war eine taktische Entscheidung. Die Wahl fiel zwischen ihm und Wilson, der in den letzten Wochen ebenfalls gut gespielt hat.“

Wilson Odobert (20) gilt als französisches Talent, kam in dieser Spielzeit 15-mal zum Einsatz (ein Tor, zwei Assists).

Zur zweiten Halbzeit wurde Xavi dann für Kevin Danso eingewechselt, der Ex-Leipziger konnte an der Niederlage aber auch nichts mehr ändern. In der Premier League steht Tottenham mit 18 Punkten auf Rang 9.

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Quelle: BILD/Sportdigital

Die Kritik an Xavi wird aktuell immer lauter. Zuletzt wurde Weltmeister Thierry Henry (48) sehr deutlich und stellte bei „Sky Sports“ seine Premier-League-Tauglichkeit infrage: „Es ist nicht einfach, in ein Team zu kommen und sofort Leistung zu bringen. Florian Wirtz ist ein gutes Beispiel dafür, wie es bei Liverpool läuft, aber ich habe meine Zweifel bei Spielern, die in Deutschland Leistung bringen.“

Und weiter: „Wir erarbeiten uns nicht viel Torchancen. Wir erzielen viele Tore nach Standardsituationen. Ich will jetzt nicht die alten Geschichten wieder aufwärmen, aber man muss Wege finden, um Tore zu schießen.“

Der absolute Tiefpunkt für Xavi bisher: Beim 0:1 im London-Derby gegen den FC Chelsea saß der Holländer zunächst auf der Bank, wurde wegen der frühen Verletzung von Lucas Bergvall bereits nach sieben Minuten eingewechselt – und in der 73. Minute wieder vom Feld genommen. Eine absolute Demütigung.

Die nächste Chance auf sein erstes Tor hat Xavi am Mittwoch in der Champions League gegen PSG (21 Uhr). In der Liga geht’s danach weiter gegen Fulham (29. November, 21 Uhr).

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