Die meisten Profis sind mit 40 längst weg von der großen Fußball-Bühne. Nicht aber Cristiano Ronaldo! Der Superstar tritt mit Portugals Nationalteam im Nations League Final 4 auf Deutschland.
Direkt danach könnte er neben Lionel Messi (37) das große Zugpferd der neuen Klub-WM in den USA werden – wenn ihn noch ein Teilnehmer kurzfristig verpflichtet. Dahinter steckt dann als großes Ziel: die WM im kommenden Jahr in Nordamerika.
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Für die Klub-WM kämpfen die Saudis, Fifa-Boss Infantino und weitere mögliche Kandidaten (u.a. LA FC) um eine Lösung.
Auch mit 40 Jahren geht das Buhlen um Ronaldo auf der großen Bühne weiter. Die Gründe:
Er hat Ziele: „Für mich sind 1000 Tore das Größte, was ich im Fußball erreichen kann“, erklärte er im August 2024. 930 hat er auf dem Konto. Dazu kommt der Traum von einem gemeinsamen Spiel mit Sohn Cristiano Jr. (14/spielt in Portugals U15).
Beides könnte noch zwei Jahre dauern. Mit der Nationalmannschaft will er nach der EM 2024 (kein Tor, Aus im Viertelfinale) noch ein Ausrufezeichen setzen.
Er wird gebraucht: 35 Saisontore schoss „CR7“ für al-Nassr, davon 25 in der Liga. Bei der „Seleção“ ist er mit sechs Treffern in sieben Spielen bisher bester Torschütze für Portugal in der Nations League. Ronaldo wird nicht aus Mitleid oder zur Ehrerweisung nominiert.
Er ist rein sportlich gesehen zusammen mit Gonçalo Ramos (23) der beste portugiesische Mittelstürmer. Kein einziger Landsmann in den Top-10-Ligen Europas erzielte diese Saison mehr als zwölf Ligatreffer.
Dazu kommt: Nationaltrainer Roberto Martínez (51) steht auf klare Mittelstürmer. Alternativ-Lösungen mit Diogo Jota (28/Liverpool) oder Pedro Gonçalves (26/Sporting) als falscher Neun wird es so schnell nicht geben.
Er wird in Ruhe gelassen: Während der EM 2024 wurde Ronaldo für seine fehlende Bindung zum Spiel und seine unglücklichen Abschlüsse kritisiert. Aber daraus wird keine XXL-Diskussion. Beim Verband hätte keiner im Ansatz die Macht, ihn abzusägen. Der neue Präsident, der Ex-Schiri Pedro Proença (54), lobte Ronaldo in der Vergangenheit überschwänglich.
Einzig Star-Trainer José Mourinho (62) hätte das Standing, um Ronaldo auszubooten. Doch solange Martínez nicht wackelt, ist er als Nationaltrainer kein Thema.
Auch die Öffentlichkeit und die Medien lieben Ronaldo. Die jahrelang kritischste Zeitung, das Boulevard-Blatt „Correio da Manhã“, kaufte Ronaldo vor zwei Jahren über eine Firmen-Beteiligung gleich selbst. Seitdem gibt es kaum noch Skandal- oder Spott-Geschichten.
Und was kommt nach der Karriere?
Er ist bereits Botschafter der Saudi-Arabien-WM 2034. Und schon länger wird über einen Klub-Kauf spekuliert nach dem Prinzip: Ronaldo als Galionsfigur, saudische Millionen dahinter. Zuletzt wurden Manchester United und der FC Valencia als Kandidaten genannt.
Dazu werden sich die aufstrebenden Kleinfeld-Ligen wie „Kings League“ und „Baller League“ um ihn reißen.
Aber vorerst will Ronaldo auf dem Rasen weiter Rekorde brechen.

