10. Mio. Dollar gewann der amerikanische Poker-Profi Michael Mizrachi in der vergangenen Woche beim 10.000 Dollar Main Event der World Series of Poker in Las Vegas. Ein Vermögen, welches er aber nur auf dem Papier bekam. In Wirklichkeit musste er einen ordentlichen Batzen an den Fiskus zahlen…
So viel Steuern muss der Poker-Weltmeister zahlen
Wie jetzt bekannt wurde, muss Mizrachi in seiner Heimat Florida rund 40 Prozent Steuern auf seinen Millionen-Gewinn zahlen. Heißt: 4 Mio. Dollar gehen direkt an den Sonnenstaat im Südosten der USA. Mizrachi ist aber nicht der Einzige, den die Kohle-Keule richtig erwischt…
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Seine Landsmänner Adam Hendrix, John Wasnock und Braxton Dunaway erwischt es ebenfalls knallhart. Hendrix bleiben von seinen 1,7 Mio.. Dollar rund 1,2 Mio. Wasnock muss von seinen 6 Mio. Dollar für den 2. Platz rund 2,3 Mio. Dollar zahlen. Dunaway bleiben von seinen 4 Mio. Dollar ungefähr 2,5 Mio. Dollar.
Anders ergeht dem 8. des Main Events Jarod Minghini. Er spendet dreiviertel seines 1,25 Mio. Dollar Gewinns, darf somit den Rest behalten. Der Koreaner Daehyung Lee, der als erster ausschied, muss in seiner Heimat ebenfalls 300.000 Dollar von seinem Millionen-Gewinn abgeben. Den höchsten Steuersatz muss die Spanierin begleichen. Bei den Iberern werden 47 Prozent auf Glücksspiel-Gewinne berechnet. Bei einer Prämie von 1,5 Mio. Dollar sind das über 700.000 Dollar.
Nur zwei Spieler vom diesjährigen Final-Tisch haben richtig Glück, können ihre komplette Kohle behalten. Der Belgier Kenny Hallaert muss von seinen 3 Mio. Dollar nichts abdrücken, weil er in London lebt. Gleiches gilt für Serben-Zocker Luka Bojovic: Da sein Wohnsitz im Poker-Paradies Österreich liegt, darf er jeden Cent von seinem 2,4-Mio.-Gewinn behalten. Im Nachbarland gibt es ebenfalls keine Glücksspiel-Steuer.
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