Sie hatten das Gold-Armband schon vor Augen!
Christopher Nguyen und Leonard Maue schaffte es in ihren Turnieren bis an den Finaltisch bei der World Sereis of Poker-Winter-Edition auf den Bahamas. Beide ließen mehrere hundert Spieler hinter sich, kämpften am Ende um den Titel. Doch am Ende verließ sie das Poker-Glück …
Doppel-Drama für deutsche Top-Zocker
Damit hatte keiner gerechnet: Brutales Ende für zwei Promi-Zocker
Der Fall Nguyen: [–>Mit 18 Spielern ging es beim 2.500 Dollar Mystery-Bounty-Event in den finalen Tag. An der Spitze: der deutsche Ausnahme-Zocker. So spielte er sich auch locker unter die letzten 9, hatte einen unglaublichen Vorsprung auf seinen dichtesten Verfolger auf Platz 2.
Pikant: [–>Trotz massiver Überlegenheit schaffte er es nicht mal unter die Top-5. Mit einem Flush-Draw (ihm fehlte eine Karte) ging er All-In. Sein Gegner ging mit einem höheren Flush-Draw mit. Das Aus auf Rang sieben. 60.000 Dollar, statt Gold-Armband und 350.000 Dollar Siegprämie. Es hätte sein 1. Bracelet werden können und auch das 1. für Deutschland auf den Bahamas. Ein echtes Poker-Drama. Dennoch bleiben die Bahamas ein gutes Pflaster für Nguyen. Im letzten Jahr gewann er beim 25.000 Dollar Super Main Event 1,8 Mio. Euro.
Der Fall Maue: [–>Der Braunschweiger spielte sich im 5.000 Dollar Event ins Finale. Weil alles sehr dicht beieinander war, hatte er trotz einer schlechteren Platzierung noch alle Möglichkeiten vorne anzugreifen. Doch auch er musste frühzeitig den Tisch verlassen. Der ehemalige Weltranglisten-Erste des Online-Pokerns schied als Neunter aus, bekam dafür 37.500 Dollar. Der Sieg und rund 500.000 Dollar ging an den Litauer Rokas Asipauskas.
Doppel-Drama für deutsche Poker-Spieler – aber noch gibt es genügend Möglichkeiten, ein Gold-Armband mit nach Hause zu nehmen. Am Dienstagmittag Ortszeit startet das 100.000 Dollar Triton-Main-Event. Das nächste Knaller-Event, wo sich garantiert wieder die besten Spieler der Welt bis zum Schluss nichts schenken werden.

