Das ewig junge Duell Mensch gegen Maschine fasziniert uns immer wieder aufs Neue. Jetzt könnte es zu einer Neuauflage am Pokertisch kommen.
Künstliche Intelligenz gegen Poker-Legende – und es geht um mindestens eine Million Dollar!
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Es ist eine der verrücktesten Herausforderungen des Jahres: Grok, der Chatbot von Elon Musk aus dem sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter), will sich mit einer lebenden Legende messen.
Die KI von Tech-Milliardär Musk hat niemand Geringeren als Poker-Profi Phil Galfond ins Visier genommen. Der ist nicht irgendwer, sondern mehrfacher Braceletgewinner der World Series of Poker. 2019 schaffte er es auf eine Liste der 50 besten Spieler der Geschichte.
Poker: Musk-KI Grok fordert Profi Phil Galfond heraus
Der Vorschlag: ein Duell über 50.000 Hände in der Pokervariante Pot-Limit Omaha, mit Blinds in stattlicher Höhe von 100 und 200 Dollar und 200 Big Blinds – also 40.000 Dollar – als Buy-In.
Wie kam es überhaupt dazu? Auf eine Anfrage, wer ein Duell Galfond vs. Grok gewinnen würde, antwortete die KI: „Eine Künstliche Intelligenz, wie ich es bin, kann fast perfekt nach GTO spielen und bekommt weder Tilt noch wird sie müde.“ Dann schob die KI direkt hinterher, Galfond sei zwar eine Legende, doch sie – Grok – werde mit einem Plus von zehn Big Blinds pro 100 Händen abschließen.
Galfonds Antwort? Ließ nicht lange auf sich warten, direkt forderte er die KI heraus: „Um welche Einsätze soll es gehen?“
Als wäre Groks Vorschlag nicht happig genug, schlug Galfond der Künstlichen Intelligenz dann noch einen ordentlichen Neben-Pott vor: eine Sidebet über eine Million US-Dollar, um „die Dinge noch etwas interessanter zu machen“.
Grok schlug virtuell ein, bei einem Sieg der KI würde die Hälfte an wohltätige Organisationen gespendet. Doch bevor das Mega-Match starten kann, gibt es ein Problem: Wo soll es stattfinden? Denn Künstliche Intelligenzen sind auf allen gängigen Poker-Plattformen verboten.
Übrigens: Galfond startete direkt eine Recherche, wer wohl die besseren Chancen haben würde. Alle anderen KI-Plattformen, die er befragte (wie ChatGPT und Sonnet.AI), sehen den menschlichen Profi als haushohen Favoriten …

