Mit Leroy Sané (29), Thomas Müller (35) und Mathys Tel (20) hat der FC Bayern drei Offensivkräfte abgegeben. Die Suche nach neuen Kräften im Angriff ist bislang noch nicht von Erfolg gekrönt.

Leverkusens Florian Wirtz (22/wechselt zum FC Liverpool) sagte ebenso ab wie Nico Williams (23/verlängerte bei Athletic Bilbao), die auf der Bayern-Shortlist stehenden PSG-Spieler Bradley Barcola (22) und Désiré Doué (20) erhalten keine Freigabe, der Poker um Luis Díaz (28/Liverpool) und Nick Woltemade (23/Stuttgart) ist in vollem Gange.

Urlaubs-Video aufgetaucht: Kane begeistert mit Golf-Wunderschlag

Quelle: Instagram: geoffswaingolfunplugged

Warum tut sich Bayern auf dem Transfermarkt derzeit so schwer?

Aus Sicht von Ex-Torwart-Titan Oliver Kahn ist die fehlende Kontinuität ein Grund, warum die Münchner im Werben um internationale Top-Spieler zuletzt oft das Nachsehen hatten. „Viele Trainer sind gekommen und gegangen. Damit haben sich die Philosophien, die Ideen immer wieder auch verändert, auch der Kader. Es fühlt sich immer wie so ein ständiger Kaderumbruch an“, sagte Kahn im Sky-Interview.

Kahn: „Eine Art von Unruhe“ beim FC Bayern

All das erzeuge „natürlich eine Art von Unruhe“, sagte der frühere Torwart und Vorstandschef der Bayern, „und da bin ich auch selbstkritisch genug, nicht dass man mich da falsch versteht, auch während meiner Zeit genau dieses Thema Kontinuität in allen Bereichen, auch das hätte ich gerne besser hinbekommen. Aber das ist etwas, wo viele Spieler dann sagen, auch Trainer übrigens, das muss ich mir schon ganz genau überlegen.“

Kahn, der von 2021 bis 2023 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern war, hat zudem Zweifel daran, dass „die Bundesliga noch attraktiv genug für solche Spieler“ ist. Er sagt: „Ich meine, Bayern ist jetzt in den letzten 13 Jahren zwölfmal Meister geworden. Ich glaube, da muss man sich auch viele Gedanken machen, dass das einfach wieder anders wird.“

Die Bundesliga sei in Deutschland zwar weiterhin „eine gigantische Institution“, meinte Kahn. Der attraktive Fußball hierzulande sei angesichts der eher dürftigen internationalen Titelausbeute aber womöglich „trügerisch“.

ttn-36