Aus Indizien sind jetzt Tatsachen geworden. Der deutsche Vizemeister und Champions-League-Sieger hat den Ausweg aus der plötzlich aufgetauchten Misslage gefunden.
SC Magdeburg hat neuen Handball-Torwart
Weil Portner erst ab 10. Dezember wieder spielberechtigt ist, musste der SCM auf Torwartsuche gegen. Mit Matej Mandic (23) von RK Zagreb ist jetzt ein erstklassiger Ersatz perfekt. Ab Sommer 2026 waren die Magdeburger eh schon mit dem Kroaten klar, jetzt wurde der Wechsel gegen Zahlung einer Ablöse vorgezogen. Im Gespräch ist eine Zahlung zwischen 250.000 und 300.000 Euro.
SCM-Trainer Bennet Wiegert bestätigt: „Wir hatten Mandic ohnehin schon als Ersatz für Sergey Hernandez nach dessen Abgang 2026 unter Vertrag und sind froh, dass wir den Transfer jetzt kurzfristig vorziehen konnten.“
Der Deal ging auch deshalb schnell über die Bühne, weil RK Zagreb nach Informationen von SPORT BILD einen Sofort-Nachfolger für Mandic ausfindig gemacht hat. Es soll sich um den Montenegriner Haris Suljevic (24) handeln, der aktuell noch beim spanischen Erstligisten Club Balonman Cangas unter Vertrag steht.
Außerdem soll Zagreb die Chancen auf einen Sofort-Transfer von Urh Kastelic (29) vom TBV Lemgo Lippe abgeklopft haben. Der Vertrag des Slowenen in Lemgo läuft im Sommer 2026 aus, danach soll er mit RK Zagreb bereits klar sein.
Das Problem mit Portners Doping-Sperre hat Magdeburg schnell mit Mandic gelöst. Nach Ablauf der Sperre wird daraus aber ein absolutes Luxus-„Problem“. Denn ab 10. Dezember hat Wiegert mit Portner, Hernandez und Mandic drei spielberechtigte Top-Torhüter.
Dann die Einsatzzeiten zu verteilen und das auch gegenüber den Keepern zu moderieren, wird eine große Aufgabe. Aber: Magdeburg wird in Bundesliga, Pokal und Champions League auf drei heißen Hochzeiten tanzen. Da ist ein Mann zu viel vielleicht sogar ziemlich sinnvoll.


