Keller-Duell in der Basketball-Euroleague. Der Letzte Alba zu Gast beim Vierzehnten Villeurbanne. Not gegen Elend. Und Berlin kassiert mit 89:96 (n.V.) die neunte Pleite in Folge. Dabei war es sooo knapp …
Für beide Teams ist es das zweite Spiel innerhalb von 48 Stunden. Und beide Klubs kassierten Mega-Klatsche am Dienstag: Villeurbanne kam zu Hause gegen Partizan Belgrad mit 31 Punkten Differenz (62:93) unter die Räder, Albas Pleite in Mailand fiel mit dem 68:100 sogar noch deutlicher aus.
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Albas Hoffnung: Das Hinspiel in Berlin im Oktober gewann das Team um Kapitän Martin Hermannsson mit 84:79. Der Isländer war damals der überragende Mann mit 21 Punkten. Außerdem spricht die Bilanz für die Berliner: die letzten vier Spiele in Villeurbanne wurden gewonnen.

Wenn er den gemacht hätte … Malte Delow beim Freiwurf, sieben Sekunden vor Schluss
Soweit die Hoffnungen …
Alba liegt das gesamte Match hinten. Zeitweise mit 15 Punkten. Doch Villeurbanne ist anzumerken, dass es eine harte Woche war. Vor allem zu Beginn des dritten Viertels, als sie über dreieinhalb Minuten keinen Punkt machen.
Doch auch die Berliner quälen sich. Erst als McDowell-White zwei Dreier in Folge versenkt, ist Alba plötzlich 74:72 vorn (35.). Die erste Führung überhaupt.

Drei starke Viertel, doch das letzte war zum Vergessen: Matt Thomas
Aber die Berliner können es nicht halten. Gerade bei Matt Thomas, der bis zur 27. Minute mit 19 Punkten überragend war, klappt gar nichts mehr. Dazu kommt ein teurer Ballverlust sowie zwei dumme Fouls, eins davon 21 Sekunden vor Schluss, des US-Amerikaners.
Alba-Drama in den letzten sieben Sekunden
Alba dadurch 82:85 hinten. Spielentscheidend? Nein! Denn Malte Delow rettet das Spiel mit einem Wahnsinns-Dreier zum 85:85 sieben Sekunden vor Schluss in die Verlängerung. Und weil er gefoult wird, könnte er sogar für die Führung sorgen. Könnte … doch der Freiwurf fällt nicht.
In der Verlängerung läuft dann nicht mehr viel zusammen. Alba verliert 89:96. Was für ein bitteres Ende. Denn da war mehr drin für die Berliner.
Freuen dürfte sich Heidelberg. Denn der Tabellenvierte ist am Samstag in Berlin zu Gast. Und während die Academics äußerst ausgeruht ins Spiel geht, hat Alba nach den zwei Pleiten innerhalb von 48 Stunden plus die Reise-Strapazen ziemlich schwere Beine.
Alba-Coach Israel Gonzalez danach sichtlich enttäuscht auf Magenta: „Ich bin stolz auf meine Spieler, es war ein sehr, sehr enges Spiel, wir hatten die Chance zu gewinnen. Wir sind über unsere Defense zurück ins Spiel gekommen. Das ist wichtig.“


