Dieser Regelvorschlag schlug hohe Wellen!

Ex-Bundesliga-Boss Peter Knäbel (58, u.a. HSV und Schalke), der ab dem 1. August das Präsidenten-Amt des schweizerischen Fußballverbandes übernimmt, überraschte mit einem kuriosen Regelvorschlag im Frauenfußball.

Er empfiehlt eine andere zeitliche Struktur als bei den Männern: „Warum nicht dreimal 30 Minuten? Warum traut man sich das nicht? Ich möchte ermutigen, das Anderssein im Vergleich zum Männerfußball zu leben.“

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Quelle: BILD/ Instagram @kourtney_kellar

Man müsse „den besonderen Charme des Frauenfußballs“ betonen, forderte Knäbel. Spielerinnen hätten in der Vergangenheit versucht, sich „wie die männlichen Profis“ zu benehmen. Dabei sei gerade die Nahbarkeit und Authentizität ein Trumpf.

Was halten die Spielerinnen davon, die immer wieder darauf hinweisen, Männer- und Frauenfußball als eine Sportart zu betrachten? Antwort: nicht viel! BILD fragte bei den deutschen EM-Spielerinnen nach.

Chelsea-Star Sjoeke Nüsken (26) auf BILD-Nachfrage: „Ich glaube, dass wir diesen Vergleich nicht immer machen sollten. Wir haben jahrelang zweimal 45 Minuten gespielt und können das auch körperlich gut durchstehen. Wir können in den 90 Minuten mit nur einer Pause gut agieren.“

Die künftige Lyon-Spielerin Jule Brand (22) pflichtet bei: „Ich sehe kein Problem darin, zweimal 45 Minuten zu spielen.“

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