Bundestrainer Julian Nagelsmann war nach dem 2:0 in Luxemburg, dem vierten Sieg in Folge, zwar erleichtert, aber er wusste auch, dass sich die deutsche Mannschaft deutlich schwerer getan hatte, als im Vorfeld erwartet. Gerade in der ersten Halbzeit waren die Gastgeber überlegen, vergaben mehrere hochkarätige Chancen.
Im Gespräch mit RTL-Moderatorin Laura Wontorra sagte er nach der Partie: „Drei Punkte haben wir, das ist das Wichtige am Ende, Fußball ist ein Ergebnissport. Trotzdem war es deutlich mühsamer als erwartet.“ Er gestand, dass „wir keinen Zugriff gekriegt haben“, man habe das Spiel „gar nicht beruhigt bekommen“.
Nagelsmann gab zu: „Wir hätten ein Gegentor verdient gehabt – aber wir haben keines gekriegt. Da können wir uns glücklich schätzen.“
Über Flügelspieler Leroy Sané, der in der Entstehung beider Treffer beteiligt war, sagte der Bundestrainer: „Er hat zwei gute Aktionen gehabt, die zu zwei Toren geführt haben. Beim ersten Tor, das macht er schon herausragend gut. Er hat ein gutes Spiel gemacht, hatte zwei entscheidende Aktionen.“
Sané selbst sagte: „Es macht immer wieder Spaß, das Land zu vertreten. Ich bin froh, dass ich ein Stück weit meinen Teil dazu beitragen konnte.“
