Das erste Weltcup-Wochenende im Olympia-Winter endet für die deutschen Biathleten ohne einen einzigen Podestplatz. Zum Abschluss gab es in Östersund den nächsten Dämpfer: Die Mixedstaffel kam nur auf Rang acht. Das Team mit Justus Strelow, Simon Kaiser, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer kassierte zwei Strafrunden und neun Nachlader. Der Rückstand auf Sieger Frankreich wuchs auf 2:24,5 Minuten an. Italien wurde Zweiter, Norwegen Dritter.

Justus Strelow legte los wie der Blitz. Nach einer starken Schießeinlage lag er zwischenzeitlich sogar in Führung. Doch dann kam der Einbruch. Simon Kaiser musste in die Strafrunde und rutschte auf Platz elf zurück. Janina Hettich-Walz machte im zweiten Rennen nach ihrer Babypause mit nur einem Nachlader wieder Boden gut und führte das Quartett auf Rang vier. Schlussläuferin Julia Tannheimer konnte vorne aber nicht mehr angreifen. Sie schoss trotz drei Nachladern noch eine Strafrunde und fiel zurück.

Zuvor hatten Lucas Fratzscher und Marlene Fichtner im Single-Mixed das Podest um Haaresbreite verpasst. Fichtner wurde erst im Zielsprint von der Französin Camille Bened abgefangen. Nur 0,5 Sekunden fehlten zu Platz drei. Drei Nachlader reichten nicht, um Schweden und Norwegen zu gefährden, die vorn den Sieg unter sich ausmachten.

Bereits am Samstag hatten die Männer Rang vier geholt. Die Frauen um Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß wurden nur Elfte. Preuß setzte die Mixed-Wettbewerbe aus, um Kräfte zu sparen. Auch Vanessa Voigt, Selina Grotian, Philipp Nawrath und Danilo Riethmüller traten nicht an.

Am Dienstag geht es in Schweden mit dem ersten Einzelrennen des Winters weiter.

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Quelle: Instagram/Iouri Podladtchikov

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