Der FC Barcelona bekommt namhafte Konkurrenz im Rennen um die Verpflichtung von Marcus Rashford (27). Wie der Transfer-Experte Gianluca Di Marzio berichtet, hat Juventus Turin Interesse am Linksaußen von Manchester United bekundet.
Juve stand mit den „Red Devils“ bereits wegen eines möglichen Wechsels von Jadon Sancho (25) in Kontakt. Im Zuge dessen hätten sie sich auch nach Rashford erkundigt.
Die „Alte Dame“ galt bis zuletzt als wahrscheinlichster Abnehmer für Sancho. Wie „Sky Italia“ berichtet, sollen sich die Italiener nun aber überraschenderweise gegen eine Verpflichtung des Engländers entschieden haben. Rashford könnte eine geeignete Alternative darstellen.
Juve will sich in diesem Sommer im Sturm verstärken. Unter anderem, weil sie auf den Abgang von Dusan Vlahovic (25) pochen.
Das Problem: Der Serbe blockiert mit seinem hohen Gehalt (zwölf Millionen im Jahr) und unklarer Zukunft die Personalplanung. Juve will ihn verkaufen – doch Vlahovic hat sowohl Angebote aus Saudi-Arabien als auch von Fenerbahce abgelehnt.
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Halten wollen die Italiener dagegen Randal Kolo Muani (26). Schon das vergangene halbe Jahr war er von Paris Saint-Germain an die Italiener ausgeliehen. Laut „Gazzetta dello Sport“ soll man nun eine erneute Leihe oder gar einen permanenten Transfer ins Auge gefasst haben.
Zudem soll Juve auch an einer Verpflichtung von Francisco Conceição (22) arbeiten. Der Portugiese war in der vergangenen Saison vom FC Porto an die Italiener ausgeliehen – und wusste zu überzeugen.
Rashford will zum FC Barcelona
Rashford selbst soll dagegen zu einem Wechsel zum FC Barcelona tendieren. Für die dauerklammen Katalanen gestaltet sich ein Transfer allerdings schwierig. Deshalb soll Rashford sogar bereit sein, sein aktuelles Gehalt um bis zu 40 Prozent zu reduzieren!
Ein Zugeständnis, das notwendig wäre, da der FC Barcelona unter den aktuellen LaLiga-Gehaltsregularien keine Möglichkeit hätte, Rashfords derzeitiges Einkommen zu stemmen. Derzeit verdient der Engländer rund 400.000 Euro die Woche.
Während Barça aus finanziellen Gründen ein Leihmodell bevorzugt, drängt Manchester United auf eine vertraglich fixierte Kaufverpflichtung am Ende der Leihdauer.

