Manchester City ist kurz vor Ende der Winter-Transferperiode noch ein Top-Deal gelungen. Der englische Meister hat am Deadline-Day Nico González (23) vom FC Porto verpflichtet.
Damit schließt der Klub von Star-Trainer Pep Guardiola eine wichtige Baustelle im Mittelfeld. Diese war seit der schweren Verletzung von Ballon-d‘Or-Gewinner Rodri (28) Ende September offen. Damals riss sich der Spanier das Kreuzband, wird vermutlich den Rest der Saison fehlen.
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Jetzt hat Pep seinen Rodri-Ersatz gefunden!
Ein komplizierter Deal – obwohl Man City die Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro aktiviert hat. Denn: Auch der FC Barcelona ist involviert. González stammt aus der Jugend der Katalanen, wurde bei Barça zum Profi. 2023 wechselt der Spanier von dort nach Porto.
Barça hatte sich dabei eine Beteiligung bei einem Weiterverkauf zusichern lassen. Der Deal: Verkauft Porto González, erhält Barça 40 Prozent der Transfer-Einnahmen. Doch wie Porto jetzt mitteilte, bekommt der LaLiga-Klub lediglich 20 Prozent der 60-Mio-Ablöse. Demnach habe der Klub eine Option aktiviert, diese senke die Prozente gegen eine einmalige Zahlung von drei Millionen Euro. Dabei wurde auch Barças Rückkaufklausel aufgehoben. Die Spanier hätten González im kommenden Sommer für eine feste Ablösesumme von 30 Millionen Euro zurückkaufen können. Diese Option ist jetzt vom Tisch.
Der spanische U21-Nationalspieler ist bei Porto zum Leistungsträger gereift, hat in dieser Saison als Stammspieler bereits fünf Tore erzielt und sechs weitere vorbereitet. Jetzt hat er einen Vertrag bis 2029 beim englischen Meister unterschrieben.
Transfers gegen die Krise. Man City ist sportlich weiterhin in einer schlechten Verfassung. In der Liga hagelte es zuletzt eine derbe 1:5-Klatsche beim FC Arsenal. Der Meister ist auf Tabellenplatz 5 abgerutscht, hat schon 15 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Liverpool. Dagegen sollen jetzt teure Transfers helfen. Im Winter ist der Pep-Klub auf Shopping-Tour gegangen, holte sechs neue Spieler für insgesamt knapp 220 Millionen Euro.
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