Unruhe bei den Königlichen!
Trotz ordentlicher Resultate steht Trainer Xabi Alonso (44) laut mehreren spanischen Portalen gewaltig unter Druck. Platz zwei in La Liga, Platz fünf in der Champions League, nur zwei Niederlagen – die Bilanz klingt eigentlich solide. Doch das spanische Portal „fichajes.net“ berichtet, dass Präsident Florentino Pérez (78) zunehmend unzufrieden sein soll: zu viele Zittersiege und zu wenig Glanz.
Die Stimmung kippte zuletzt endgültig. Drei Liga-Remis in Serie, ein 0:1 in Liverpool, danach ein mühsames 4:3 gegen Piräus – laut „fichajes.net“ die „heikelste Phase“ während Alonsos kurzer Amtszeit. Dazu kommen offenbar erste Spannungen in der Mannschaft.
Und Real reagiert offenbar: Einen Trainer-Notfallplan, sollte Alonso den Klub verlassen, gebe es bereits – und der soll zwei große Namen beinhalten.
Kandidat Nr. 1: Zinédine Zidane (53)
Der Franzose ist Pérez’ erklärter Wunschkandidat, es wäre eine „emotionale Rückkehr“, schreibt das Portal. Zidane gewann als Trainer mit Real zwischen 2016 und 2018 dreimal in Folge die Champions League, ist Klublegende und Fanliebling. Doch: Laut „fichajes.net“ liebäugelt Zidane langfristig mit dem Amt des französischen Nationaltrainers nach der WM 2026. Eine Rückkehr gilt daher als kompliziert.
Zidane gewann mit den Königlichen als Trainer dreimal die Königsklasse und zweimal die spanische Liga
Alternativlösung: Jürgen Klopp (58)
Das spanische Portal „Don Balon“ berichtet, dass Real bereits Kontakt zum Ex-Liverpool-Coach aufgenommen habe. Klopp sei der Mann, um ein lethargisches Team „zu revitalisieren“, heißt es. Seine Intensität, Führungskraft und sein Spielstil würden der Mannschaft sofort ein neues Gesicht geben. Klopp arbeitet seit Januar 2025 als „Global Head of Soccer“ bei Red Bull. Real sei bereit, ein „ambitioniertes Angebot“ zu machen.

Jürgen Klopp (58)
Bei Real soll es hinter den Kulissen zuletzt Spannungen zwischen Alonso und einigen Leistungsträgern gegeben haben – unter anderem mit Vinicius Jr., Bellingham und Valverde. Gerüchte über taktische Unzufriedenheit und interne Reibungen halten sich seit Wochen hartnäckig.
Alonso selbst weist diese Spekulationen jedoch entschieden zurück. Auf der Pressekonferenz vor dem Ligaduell gegen Girona (1:1) stellte er klar, wie er die Lage im Team einschätzt. „Ich habe immer das Gefühl, dass das Team eine Einheit ist“. Für ihn gehe es nur darum, den großen Zielen der Saison treu zu bleiben: „Wir wissen alle, was das Ziel ist: Ende März, April, Mai die Chance zu haben, etwas zu gewinnen.“
Dass es in einem Kader voller Stars auch mal knirscht, sei völlig normal, betonte der Spanier weiter: „In Fußballmannschaften passieren solche Dinge“, man stehe aber „in guten und den weniger guten Zeiten zusammen.“

