Die HSG Wetzlar ist zurück im Abstiegskampf!
Die Hessen bezwangen am Sonntagabend in der Daikin Handball-Bundesliga vor 4153 Fans den ThSV Eisenach mit 33:27 (12:15). Nach elf Spielen ohne Sieg feierte der neue Trainer der HSG, Runar Sigtryggsson, einen ersten Achtungserfolg.
Und Eisenach bleibt in dieser Saison auswärts weiter punktlos …
Doppelschock für Eisenach
Im ersten Spielabschnitt war der frische Wind bei der HSG zu spüren. Die Hessen versuchten es mit schnellem Spiel, lieferten sich so ein Duell auf Augenhöhe mit dem Kultklub aus Thüringen. Die hatten gleich zwei Schockmomente zu verdauen: Erst musste Felix Aellen verletzt in die Kabine, später folgte ihm Silvio Heinevetter, der nach einem Kopftreffer minutenlang benommen am Boden lag.
Eisenach ließ sich davon nicht beirren, erspielte sich zur Pause eine Drei-Tore-Führung.
Und die bauten die Thüringer nach dem Seitenwechsel zunächst aus, enteilten auf 17:13. Der erste Dreier in der Fremde war gaaaaanz nah. Doch plötzlich drehten die Hausherren auf, stellten dank eines 6:2-Laufes auf 19:19.
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Für Irritation sorgte in dieser Phase einzig die Anzeigetafel, auf der zweimal der falsche Spielstand flimmerte. Die Schiris mussten zweimal unterbrechen, damit das Resultat korrigiert werden konnte.
Mappes führt Wetzlar zum Erfolg
Unbeirrt davon spielten sich die Wetzlarer in einen Rausch, angeführt von Dominik Mappes, der am Ende 13 Tore erzielte, drehten sie die Partie in der Schlussphase endgültig. Mappes war es, der mit einem Siebenmeter die erste Vier-Tore-Führung herauswarf (57.).
Eisenach war müde, das Fehlen von Aellen machte sich bemerkbar. Nur zwölf Tore in der zweiten Halbzeit waren zu wenig: Die erneute Wende blieb aus.
Und Wetzlar jubelte. Endlich.


