Nach seinem starken Start beim FC Chelsea ist die Performance des Flügelspielers deutlich abgeflacht. Die Kritik am Engländer wächst. Auch der ehemalige Blues-Verteidiger William Gallas (2001 – 2006) nimmt beim TV-Sender „Stadium Astro“ kein Blatt vor den Mund und kritisiert Sancho heftigst.
Gallas: „Er muss mit seiner Qualität konstant sein, er muss mehr tun, aber er tut nicht wirklich das, was wir von ihm wollen. Wenn er zu Manchester United zurückgeht, bedeutet das, dass er versagt hat. Das heißt, dass er nicht auf die nächste Stufe gehen kann, und vielleicht auch, dass die Premier League zu hart für ihn ist.“
William Gallas (47) besuchte am Wochenende das Spiel zwischen seinen beiden Ex-Klubs Arsenal und Chelsea (1:0)
Hintergrund: Noch bis zum Saisonende ist der Engländer von Manchester United an Chelsea ausgeliehen. Berichten zufolge, haben die Blues danach eine Kaufpflicht von 25 Millionen Pfund (umgerechnet 29,7 Mio. Euro). Doch ginge es nach Gallas, sollten die Blues lieber Abstand von einem Sancho-Transfer nehmen.
Gallas: „Nach dem, was ich von Jadon Sancho gesehen habe, würde ich eher die Strafe zahlen, um ihn zu Manchester United zurückzuschicken, als ihn auf Dauer zu verpflichten. Bei Spielern wie ihm, die so talentiert sind, kann ich nicht verstehen, warum sie keine Leistung bringen können.“
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Dem Franzosen zufolge sei er die „körperlichen“ und „intensiven“ Ansprüche der Premier League noch nicht gewohnt. Gallas: „Ligue 1, Bundesliga, Serie A – sie sind anders. Sie sind nicht so intensiv wie die Premier League.“
Gallas wünscht sich Sancho zu seinen BVB-Zeiten
Dass Sancho was drauf hat, steht außer Frage, immerhin sei er bei Ex-Klub Borussia Dortmund (spielte zwischen 2017 und 2021 für den BVB) „großartig gewesen“.
Aber: „Er kam nach Chelsea, und am Anfang sahen wir diesen Sancho aus Dortmund, aber dann verschwand er“, so Gallas.
Sanchos bisherige Chelsea-Performance ist definitiv überschaubar. In dieser Saison kommt er in 29 Pflichtspielen gerade mal auf zwei Treffer, dazu kommen sechs Torvorlagen. Ob das reicht, um die Chelsea-Bosse zu überzeugen, werden die nächsten Wochen zeigen.


