Zusammen warfen sie bislang 69 Tore bei der Handball-Weltmeisterschaft. Im Viertelfinale gegen Deutschland am Mittwoch (20.30 Uhr, ARD) werden einige hinzukommen.

Martim (22) und Francisco Costa (19), die für Meister Sporting Lissabon spielen, sind Portugals Offensiv-Trumpf bei der WM. 69 der 209 Tore gehen auf das Konto der Brüder.

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Der trickreiche Linkshänder Francisco sorgt mit seinen Aktionen beim Turnier für die größten Wow-Momente. Costa wird längst von europäischen Top-Klubs gejagt.

Haben für Portugal Handball-Geschichte geschrieben: Martim Costa (22/l.) und Bruder Francisco

Francisco Costa (19) warf bei der Handball-WM bislang 36 Tore für Portugal

Foto: AP

Der Handball-Ronaldo hat alles – Spielübersicht, Sprungkraft, Tempo und Torgefahr. Seine Kreise muss die deutsche Abwehr einengen. Bundestrainer Alfred Gíslason (65) wird sich im Viertelfinale etwas einfallen lassen müssen.

Herr Gislason, wie stoppen wir die Handball-Ronaldos?

„Natürlich müssen wir versuchen, alles um die Costa-Brüder in den Griff zu bekommen. Die sind überragend talentiert und spielen nicht nur super dieses Turnier, sondern die ganze Saison auch bei Sporting“, erklärt Gíslason. „Wir müssen eine richtig gute Abwehr hinkriegen gegen beide.“

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Quelle: DYN

„Wenn die Costa-Brüder einen guten Tag erwischen, wird es schwer“, ahnt der deutsche Linksaußen Lukas Mertens (27/Magdeburg). Er fügt hinzu: „Es wäre gefährlich, wenn wir uns nur auf die Costa-Brüder konzentrieren.“

Machen sich Gedanken, wie die Portugiesen zu stoppen sind: Bundestrainer Alfred Gislason (65/r.) und Co-Trainer Erik Wudtke (52)

Machen sich Gedanken, wie die Portugiesen zu stoppen sind: Bundestrainer Alfred Gislason (65/r.) und Co-Trainer Erik Wudtke (52)

Foto: HENNING BAGGER/AFP

Gíslason sieht es ähnlich, der Bundestrainer erklärt: „Da sind nicht nur die Costa-Brüder, die sehr gut spielen. Die ganze Mischung bei Portugal macht es aus. Die sind sehr gefährlich – Mann gegen Mann und aus dem Rückraum. Sie haben gute Mittelleute wie Salvador oder Silva, haben zwei sehr gute Kreisläufer, gute Außen und eine sehr gute Abwehr.“

Für Alfred Gíslason stehen die Chancen bei der Handball-WM auf ein Weiterkommen „bei 50:50“. Gíslason: „Es muss alles passen, wenn wir Portugal, gerade in der Verfassung, in der sie aktuell sind, schlagen zu können.“

Ein Vorgeschmack auf das zu erwartende enge Viertelfinale liefern die beiden Duelle vor knapp zwölf Monaten. In der Vorbereitung auf die Heim-EM 2024 gewann die DHB-Auswahl zweimal knapp (34:33, 35:31) gegen die Südeuropäer.

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Quelle: sportdeutschland.tv

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