Fünftes Spiel, fünfter Sieg. Die deutschen Handball-Frauen lassen sich auch von Montenegro nicht aufhalten, gewinnen 36:18 (16:6) und stehen vorzeitig bei der Heim-WM im Viertelfinale am 9. Dezember (17.15 Uhr). Dann zum ersten Mal auch live im Free-TV im ZDF.

Das Spiel gegen Spanien am Sonnabend (18 Uhr/Sporteurope.tv) ist nur noch Schaulaufen, auch den Gruppensieg kann dem DHB-Team keiner mehr nehmen.

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Quelle: BILD

Die 9049 Fans in der Dortmunder Westfalenhalle reiben sich verwundert die Augen. Was ist denn hier los? Nach nur 14 Minuten steht es schon 9:0 für das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch (52). Erst nach 15 Minuten schafft Montenegro, immerhin der EM-Dritte von 2022, durch Dijana Trivic von Linksaußen das erste Tor.

Das Spiel ist nach 20 Minuten schon durch. Die deutschen Frauen führen mit 12:2. Bis zur Pause geht das muntere Wurf-Festival weiter (16:6) und hinten im Kasten hat Torhüterin Katharina Filter (25) einen Sahnetag – hat eine 48-Prozent-Quote.

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Katharina Filter (10 Paraden) hält im Kasten wie entfesselt. In der 35. Minute trifft sie sogar aus ihrem Torkreis mit einem Wurf übers ganze Spielfeld zum 20:9 – insgesamt macht sie das dreimal, ist in diesem Spiel dreifache Torschützin.

Filter: „Die Mädels machen das souverän. In der Abwehr stehen sie zusammen, sind viel aggressiver. Man merkt, dass wir mit jedem Spiel sicherer geworden sind. Es macht einfach so viel Spaß gerade. Wir lassen uns zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen. Das ist das, was uns in diesem Turnier auszeichnet. Wir wissen, was wir können. Wir vertrauen auf unsere Stärken und helfen uns gegenseitig, machen einfach unser Ding weiter. Ob ich dann treffe oder nicht, ist schön, aber nur Nebensache.“

Das Spiel wird am Ende zur nächsten Tore-Party. Der Bundestrainer wechselt munter wie in allen anderen Spielen zuvor den kompletten Kader ein, wieder bekommen ALLE ihre Spielzeit – fast jeder Wurf ist ein Treffer. Beste Torschützinnen sind am Ende Nina Engel mit 6 und Antje Döll mit 5 Toren.

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