Fünf Weltmeistertitel! Im Fußball ist Brasilien die erfolgreichste Nation auf diesem Planeten. Doch plötzlich sind die Südamerikaner auch bei der Handball-WM eine Nummer.

Das Viertelfinale (erstmals!) war schon vor dem letzten Hauptrundenspiel in Oslo gegen Spanien klar. Und auch, dass die Brasilianer sich nun mit den Dänen messen können. Aber famos, dass zuvor eben auch noch der zweifache Weltmeister Spanien 26:25 bezwungen wurde.

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Die verrückteste Szene gab es in Hälfte eins: Da rauschte ein Dreher von Spaniens Cikusa Jelicic an Brasilien-Torwart Martins Nascimento vorbei. Der schaute nur hinterher – um dann zu staunen. Denn der rollende Ball, voller Harz, blieb vor dem Tor einfach kleben. Glück für die Brasilianer, die vor der WM Testgegner der deutschen Auswahl waren. Es blieb beim 12:10 – und mit einem knappen Vorsprung (14:13) ging es auch in die Pause.

Handball-WM: Brasilien im Glück! Ball bleibt vorm Tor kleben

In Hälfte zwei geht Spanien erstmals in Führung. Victor Romero Holguin trifft zum 16:15 (37.). Doch die Brasilianer schlagen – angetrieben vom überragenden Bryan Monte da Silva (spielt in Frankreich für Montpellier) – zurück und gehen selbst wieder mit vier Toren in Führung.

Brasiliens Supermann wird fortan in Pressdeckung genommen. Hilft. Spanien beim 22:22 wieder dran. Doch mehr gelingt nicht. In letzter Sekunde scheitert Ian Barrufet Torrebjano an Brasilien-Keeper Nascimento und vergibt sogar noch diesen einen Punkt.

Die besten Südamerikaner freuen sich jetzt auf die Herausforderung gegen das beste Team der Welt.

Lustigstes WM-Interview: Handball-Profi schmettert ein Ständchen

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Quelle: DYN

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