So kann es weitergehen!

Die DHB-Auswahl gewinnt zum Abschluss der Hauptrunde klar mit 31:19 (18:8) gegen Tunesien – und tankt viel Selbstvertrauen für das Viertelfinale.

Unser Bundestrainer Alfred Gislason (65) lässt einige Leistungsträger draußen, schaut schon auf Mittwoch. Auch Weltklasse-Kreisläufer Johannes Golla (27) – ausgerechnet in dessen 100. Länderspiel.

Auch ohne Golla kommt die DHB-Auswahl erstmals in diesem Turnier richtig gut in Fahrt, zeigt sich im Abschluss sehr kaltschnäuzig. Schon nach 7 Minuten führt Deutschland klar mit 6:2. Nach 20 Minuten liegen wir mit einem 10 Tore-Abstand (14:4) in Front, weil die Tunesier es uns mit vielen Fehlern zu einfach machen. Zur Halbzeit steht es 18:8.

Auch hinten lässt unsere Abwehr fast nichts anbrennen. Keeper David Späth zeigt erneut eine bärenstarke Leistung. Am Ende der 1. Halbzeit steht er bei überragenden 12 Paraden und einer Fang-Quote von 60 Prozent.

Trotzdem ist nicht alles perfekt – Deutschland macht zu viele technische Fehler. „Neun technische Fehler sind eine Katastrophe. Wir wollen das trainieren“, erklärt Gislason.

Im zweiten Durchgang ziehen unsere Jungs weiter an. Bester Werfer ist Rückraum-Ass Marko Grgić (21/ThSv Eisenach) mit 11 Treffern.

Gislason nach dem Spiel: „Sehr sehr gute Leistung von vielen, natürlich auch David Späth.“

Im Viertelfinale am Mittwoch (17.30 Uhr oder 20.30 Uhr) wartet nun mit (höchstwahrscheinlich) Portugal eine harte Nuss auf uns. Die Anwurfzeit wird vom Weltverband IHF am Sonntag bekannt gegeben.

Klar ist: Nach dem Sieg fliegen unsere Handballer per Charter von Karup (rund 30 Kilometer vom Team-Hotel Radisson Blu) nach Oslo.

ttn-36