Kurz vorm Start der Saison am Samstag gegen die SG Flensburg-Handewitt trennte sich die HSG Wetzlar von einem Bundesliga-Profi. Der Vertrag mit Linksaußen Lukas Becher, der noch bis zum 30. Juni 2026 gelaufen wäre, wurde vorzeitig aufgelöst. SPORTBILD hatte bereits am 9. Juli über die bevorstehende Trennung berichtet.
Handball: Amtlich! HSG Wetzlar trennt sich von Linksaußen
„Wir danken Lukas für seine Zeit und sein Engagement bei uns“, sagt Geschäftsführer Björn Seipp. „Die Entscheidung, die Zusammenarbeit nicht fortzuführen, hat rein sportliche Gründe. Lukas hat sich stets als loyaler Mitarbeiter bewiesen, auch in dieser für ihn sicherlich schwierigen Zeit. Wir wünschen ihm für seine private, sportliche und berufliche Zukunft nur das Beste.”
Becher, der 2022 von TuSEM Essen nach Wetzlar kam, wäre hinter Lion Zacharias (22) und Ahmed Nafea (27) nur noch die Nummer 3 gewesen. Becher: „Ich bin sehr dankbar für die drei Jahre hier bei der HSG Wetzlar. Ich habe jedes Spiel genossen – egal, ob zu Hause oder auswärts. In der Zeit haben wir unvergessliche Momente erlebt, die ich nie vergessen werde.“ Noch offen, wo er künftig spielen wird.
Indes ist Wetzlar auf der Suche nach einem neuen Torwart (für den verletzten Bart Ravensbergen) möglicherweise fündig geworden. Nachdem sich die Verhandlungen mit Ösi-Nationaltorwart Florian Kaiper zerschlugen, soll nun Ägyptens Nationaltorwart Karim Hendawy (37) im Mittelpunkt des Interesses stehen.

