Die Wahrscheinlichkeit in der Daikin Handball-Bundesliga ist nun ziemlich hoch, dass der Deutsche Meister 2025 nicht von der Küste kommt.
Das sieht man fast nie!: Kopfstoß-Blau gegen HBL-Star
Flensburgs Johannes Golla ist restlos bedient, sagt bei Dyn: „Ich glaube, dass man heute alles kritisieren muss, was wir gezeigt haben. Außer vielleicht die ersten fünf Minuten. Es ist eigentlich unerklärlich, dass uns das Spiel so aus den Händen gleitet. Es steht 5:1 für uns und plötzlich geht alles schief. Ich weiß nicht, ob wir da schon im Kopf abgeschaltet haben und dachten, das werden wir schon wuppen.“
Flensburgs Kapitän Golla spricht von Schande
Und Golla wird noch deutlicher: „Das, was wir gezeigt haben, ist natürlich eine Schande und gar nicht unser Anspruch.“
Eine Erklärung für diesen schlechten Auftritt, vor allem für die katastrophale erste Halbzeit, Flensburg liegt da schon mit sieben Toren zurück (13:20), hat Golla nicht: „Wir machen überhaupt nicht das, was wir uns vornehmen. So viele technische Fehler, dazu die Fehlwürfe. Es gibt wieder viel zu analysieren, wieder viel zu tun – leider.“
Nach dem 9:6 für Flensburg kippt plötzlich die Partie. Mit einem 10:1 Lauf, dreht die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann (47) den Spieß um und führt nun 16:10 – völlig irre Wendung.
Kehrmann stolz: „Die Jungs haben nach dem 1:5 einfach die Ruhe bewahrt. Unsere Abwehr hat Flensburg dann zu vielen Fehlern gezwungen. Die Jungs haben das sehr leidenschaftlich gemacht auch im Angriff immer neue taktische Kniffe gefunden (Kehrmann agiert zeitweise mit vier Rückraumspielern, d. Red.). In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit haben sie dafür gesorgt, dass hier fast die Hütte weggeflogen ist.“
Und der Sieger-Trainer ist großzügig: „Heute dürfen die Jungs das ein oder andere Getränk zu sich nehmen, Sonntag ist ja Regenerationstag.“


